Photovoltaik­anlagen von SOLARWATT

Sinnvolle Investition in Ihre Energiezukunft
Photovoltaikanlage
Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie. Die Anlage lässt sich um Energiemanagement und einen Speicher erweitern.

Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage erzeugt elektrischen Strom aus Sonnenenergie. Herz der PV-Anlage sind Solarmodule, in denen Solarzellen zusammengeschaltet sind. Diese Zellen wandeln die Sonneneinstrahlung in Gleichstrom.

Ein Wechselrichter wandelt den Gleich- in Wechselstrom um, den Haushalts­geräte nutzen können. Weiterhin gehören Verkabelung, Anschlusselektrik, Zähler für die Abrechnung und bei Auf-Dach-Anlagen die Unterkonstruktion zur Photovoltaikanlage. Erweitern lässt sich die Anlage um Komponenten wie ein Energiemanagementsystem oder einen Batteriespeicher.

Inhaltsverzeichnis

Gibt es einen Unterschied zwischen Photovoltaikanlage und Solaranlage?

Solaranlage ist der Oberbegriff für Anlagen zur Erzeugung von Strom (Photovoltaik) und Wärme (Solarthermie) aus Sonnenenergie. Umgangssprachlich werden Photovoltaikanlage und Solaranlage oft synonym verwendet.

Lesezeit ca. 25 min

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Solaranlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Solarzellen in den Modulen. Dort wird die Sonnenenergie in elektrische Energie in Form von Gleichstrom umgewandelt. Da sowohl im Hausnetz als auch im öffentlichen Stromnetz Wechselstrom fließt, muss der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein Wechselrichter.

Die selbst erzeugte Solarenergie kann nun direkt im eigenen Haushalt genutzt werden. Besteht dort kein Bedarf, muss sie ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Soll der Solarstrom zu einem anderen Zeitpunkt, also z. B. in der Nacht oder bei schlechtem Wetter genutzt werden, muss er in einem Stromspeicher gespeichert werden.

Eine ausführliche Erläuterung zur Funktion der Photovoltaikanlage finden Sie hier.

Komponenten einer Photovoltaikanlage

Hochwertige Photovoltaikmodule sichern gute Erträge

Hauptbestandteile einer PV Anlage sind Photovoltaikmodule. Je besser die Technologie dahinter ist, desto höher und langfristig sicherer sind die Erträge – wie bei den hochwertigen Glas-Glas-Modulen von SOLARWATT.

Leistung optimieren mit dem richtigen Wechselrichter

Der Gleichstrom, den die Solaranlage erzeugt, kann meist nicht direkt genutzt werden. Darum wandelt ein Wechselrichter diesen in Wechselstrom um. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl an Wechselrichtern – wir helfen Ihnen gern weiter, den passenden zu finden.

Fester Halt der Unterkonstruktion entscheidend

Unterkonstruktionen von PV Anlagen dienen der Aufständerung der Module auf Dächern. Um Belastungen durch Witterungseinflüsse stand zu halten und aufgrund des Gewichtes der Module müssen Unterkonstruktionen besonders hochwertig sein.

Kabel als wichtige Verbindung zwischen Komponenten

Die Kabel einer Solaranlage sorgen für die Stromübertragung von den Modulen zum Wechselrichter. Für einen einwandfreien Betrieb sollten Photovoltaikkabel bester Qualität verlegt werden, die gegenüber äußeren Einflüssen robust sind.

Strom selber erzeugen - Anforderungen und Voraussetzungen

Für die Installation einer Photovoltaikanlage sind bestimmte bauliche Voraussetzungen einzuhalten. Im Vorfeld zu berücksichtigen sind bspw. Dachausrichtung, Dachneigung sowie Größe und Beschaffenheit der Dachfläche. Bei einem Dach mit vielen Fenstern oder Gauben verringert sich die Nutzfläche für das PV System. Damit wird der Ertrag an Solarenergie im Vergleich zu einem Dach ohne Besonderheiten deutlich geringer ausfallen. Weitere wichtige Faktoren sind die Dachstatik und eventueller Schattenwurf.

Dachneigung

Auf Flachdächern werden die Solarmodule mit Hilfe von Metallrahmen aufgerichtet, auf Schrägdächern parallel zur Dachfläche montiert. Bei Abweichungen müssen ggf. mehr Module für die gleiche Leistung angebracht werden. Grundsätzlich gilt: Eine Dachneigung zwischen 20° und 30° ist ideal für die Solarstromerzeugung.

Stärke der Sonneneinstrahlung

In allen Regionen Deutschlands ist die Sonneneinstrahlung ausreichend hoch, um eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich zu betreiben. (mehr erfahren)

Verschattung

Schatten kann bei einer Photovoltaikanlage zu einer verminderten Leistung führen. Deshalb ist es ratsam, die Dachfläche vor der Installation hinsichtlich einer möglichen Verschattung, auch die Zukunft durch Baumwuchs oder Baupläne der Nachbarn, zu beobachten.

Dachausrichtung

Eine Dachausrichtung nach Süden ist ideal. Allerdings können Photovoltaikanlagen auch auf Dachflächen angebracht werden, die anders ausgerichtet sind. Um die gleiche Leistung zu erhalten, kann jedoch eine höhere Anzahl an Modulen notwendig werden.

Hauseigene Elektroinstallation

Für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz müssen Solarkabel vom Dach in den Keller bzw. Hauswirtschaftsraum verlegt werden.

Kosten und Finanzierung einer Photovoltaikanlage

Photovoltaik auf dem Vormarsch

Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) hatte in der Vergangenheit maßgeblichen Anteil daran. Infolge der kontinuierlichen Kürzung der Einspeisevergütung auf aktuell 12,20 Cent je Kilowattstunde (kWh) Solarstrom und einem derzeitigen Netzstrompreis von etwa 28 Cent je kWh heißt das neue Gebot der Stunde jedoch nicht mehr Einspeisen, sondern Eigenverbrauchsoptimierung mit Photovoltaikanlagen.

Dass diese Entwicklung keineswegs zu einem Rückgang der Photovoltaik in Deutschland geführt hat, zeigen folgende Zahlen: 2015 hat sich die Produktion von Photovoltaikanlagen im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,8 % erhöht. Der Anteil der Photovoltaik am gesamten deutschen Brutto-Strommix lag bei ca. 6 %.

Die Verpflichtung Deutschlands, bis zum Jahr 2050 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch auf mindestens 80 % zu steigern, ist der maßgebliche Antreiber für die steigende Zahl der installierten Photovoltaikanlagen.

 

Die eigene Solaranlage planen: Darauf sollten Sie achten

1. Prüfen von Immobilie und Finanzierung

In der Frühphase der Planung sollten Sie die folgenden Punkte abklären: Ist Ihre Immobilie für die Anbringung von Solarmodulen geeignet und welche Finanzierung bzw. Förderung kommt für Sie in Frage. Beispielsweise stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Bank) verschiedene Angebote für die Solarförderung zur Verfügung.

2. Vororttermin mit einem Fachpartner

Unser kompetenter und zuverlässiger Fachpartner verschafft sich einen ersten Eindruck Ihrer Immobilie und prüft ebenfalls die Einhaltung der baulichen Voraussetzungen. Gern berät Sie unser Fachpartner umfassend und beantwortet Ihre Fragen.

3. Angebot einholen

Im Anschluss an den Vororttermin erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit Ihr persönliches Angebot.

4. Prüfung des Angebots

Kontrollieren Sie das Angebot auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten.

5. Auftragserteilung und Inbetriebnahme

Sobald Sie unserem Fachpartner den Auftrag erteilt haben, stimmt dieser mit Ihnen den Installationstermin ab. Nach der Fertigstellung und einer umfassenden Prüfung inkl. Erstellung eines Prüfprotokolls erfolgt die Übergabe an Sie. Am Tag der Übergabe erhalten Sie zudem eine umfassende Einweisung in die Anlage und deren Bedienung, so dass Sie diese im Anschluss in Betrieb nehmen können. Vergessen Sie nicht, die Anlage nach Inbetriebnahme beim Marktstammdatenregister anzumelden.

6. Wartung

Eine Solaranlage muss in regelmäßigen Abständen gewartet werden.

Unser Tipp: Schließen Sie einen Wartungsvertrag mit unserem Fachpartner vor Ort ab. Sie müssen sich nicht um die Einhaltung der Wartungsintervalle kümmern und haben immer einen Ansprechpartner.

Installation einer Solaranlage

Die Installation einer Photovoltaikanlage sollte ausschließlich durch Fachbetriebe vorgenommen werden. Unsere kompetenten Fachpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen gern dabei.

Die Photovoltaikanlagen werden mit einer Unterkonstruktion auf der vorhandenen Dacheindeckung angebracht und eignen sich somit besonders für Bestandsimmobilien, bei denen PV nachgerüstet werden soll. Die Module werden in geringem Abstand zu den Dachziegeln angebracht, wobei unbedingt auf eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Modulen zu achten ist. Bei der Installation ist besondere Vorsicht geboten, um weder Dachziegel noch die Dämmung zu beschädigen.

Bei Ziegeldächern, die in Deutschland am weitesten verbreitet sind, werden Haken in die Dachsparren geschraubt. Auf die Haken montiert der Installateur anschließend Schienen, in denen die Solarmodule befestigt werden. Je nach Modulart können diese verschraubt, eingehängt oder auch mit Klammern befestigt werden. Eine Alternative zu herkömmlichen Solar Auf-Dach-Anlagen sind In-Dach-Systeme.

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Nach der Installation ist vor der Wartung

Trotz eines geringen Wartungsbedarfs bei PV-Anlagen darf dieses Thema nicht außer Acht gelassen werden. Eine Photovoltaikanlage besteht aus verschiedenen Komponenten, die zum einen den äußeren Einflüssen unterschiedlich stark ausgesetzt sind und zum anderen unterschiedlich hohe Lebensdauern haben. Besonders gering ist der Wartungsaufwand bei Solarmodulen. Insbesondere die hochwertigen Glas-Glas-Module von SOLARWATT sind sehr langlebig und extrem robust. Im Vergleich dazu treten bei Verkabelungen und Wechselrichtern eher Beeinträchtigungen auf, die durch regelmäßige Wartungen schnell behoben werden können. Weitere Informationen zum Thema Wartung finden Sie hier.

Rechtliche Aspekte in Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen

Bei der Installation einer PV Anlage sind immer auch rechtliche Fragen zu beachten. Dazu gehören u.a.:

  • Ist eine Baugenehmigung notwendig?
  • Wie werden Einnahmen aus der Anlage steuerlich eingeordnet?
  • Welche Garantien/Gewährleistungen gelten für die Komponenten?

Für die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem normalen Hausdach ist in der Regel keine Genehmigung erforderlich, da das Anbringen als bauliche Maßnahme gilt. Für die Installation an denkmalgeschützten Häusern gelten Sonderregeln. Weitere Ausnahmefälle sind, je nach Bundesland, Anlagen, die aus dem Gebäude herausragen oder Vorgaben, die aus örtlichen Bebauungsplänen hervorgehen.

Geltende Bauordnung beachten

Informieren können Sie sich zu den jeweiligen Vorschriften in den geltenden Bauordnungen. Prüfen Sie, ob und welche Veränderungen an der Umgebung vorgenommen werden dürfen, um die Leistung der PV Anlage zu verbessern.

Bezogen auf das natürliche Umfeld einer geplanten Anlage gilt besondere Vorsicht. Die Bauordnungen geben vor, inwieweit die Umgebung an die Erfordernisse einer Photovoltaikanlage angepasst werden darf. Darunter fällt beispielsweise, ob ein Baum gefällt werden darf, um die Verschattung zu verhindern.

Einspeisevergütung und Solarkredite

Ein weiteres rechtlich relevantes Thema ist die Finanzierung einer Solaranlage. Dazu gehört unter anderem die Einspeisevergütung, die im EEG vom Gesetzgeber festgeschrieben wurde. Darunter ist ein festgelegter Betrag zu verstehen, den Anlagenbetreiber für die Einspeisung des Solarstroms aus ihrer Anlage vom Netzbetreiber erhalten. Aufgrund der niedrigen Vergütung ist dieses Modell vor allem bei Neuinstallationen nicht mehr relevant.

Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit bieten die sogenannten Solarkredite. Verschiedene Banken, darunter die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten Verbrauchern Kredite für die Anschaffung und Installation einer Photovoltaikanlage an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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Informieren Sie sich bitte vor der Installation einer Photovoltaikanlage  über geltende Bauordnungen und eventuell notwendige Genehmigungen. 

Photovoltaikanlagen erweitern

Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms optimieren

Was bedeutet es, den Eigenverbrauch zu optimieren? Im Mittelpunkt steht der Gedanke, möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Je mehr kostenloser Solarstrom durch den Anlagenbetreiber verbraucht wird, desto geringer ist der Bedarf an teurem Netzstrom.

Dass sich das lohnt, zeigt eine einfache Rechnung: Wer Solarstrom produziert und diesen ins Netz einspeist, bekommt eine Vergütung von unter 12 Cent je kWh. Wird später Netzstrom für rund 29 Cent je kWh eingekauft, zahlen Sie für den verbrauchten Strom trotz Photovoltaikanlage rechnerisch noch ca. 17 Cent. Der erzeugte Strom, der selbst verbraucht wird, muss nicht vom Versorger eingekauft werden. Er schlägt nur mit den sogenannten "Gestehungskosten", also den deutlich geringeren Kosten für seine Erzeugung (zwischen 7,23 und 11.54 Cent) zu Buche.

Wie erreichen Sie einen möglichst hohen Eigenverbrauch? Kombinieren Sie Ihre Solaranlage mit einem Stromspeicher, wie im SOLARWATT Komplettpaket Store. Dieser speichert den überschüssigen Strom solange, bis Sie ihn wirklich benötigen. Da der Stromverbrauch in den Abendstunden und an den Wochenenden am höchsten ist, können Sie in dieser Zeit den gespeicherten Strom anstelle des teuren Netzstroms nutzen.

Ein hoher Eigenverbrauch sorgt also zum einen für eine niedrigere Energierechnung und zum anderen für mehr Unabhängigkeit. Denn je weniger Netzstrom Sie benötigen, desto unabhängiger werden Sie von Ihrem Energieversorger.

Photovoltaikanlagen und Stromspeicher: Mehrwert oder Wunschdenken?

Die Verbindung von Photovoltaikanlage und Stromspeicher ist derzeit in aller Munde. Doch lohnt sich die Installation eines Speichers wirklich? Ganz klar: Ja.

Seitdem die Bundesnetzagentur die Vergütung für Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wurde (Einspeisevergütung), für Anlagenbetreiber radikal reduziert hat, lohnt es sich mehr, den kostenlosen Solarstrom selber zu verbrauchen. Ein Stromspeicher, auch Solarstromspeicher genannt, sorgt dafür, dass der Solarstrom genau dann zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird. Das heißt, gespeicherter Solarstrom ist Tag und Nacht verfügbar. Als Anlagenbetreiber benötigen Sie dadurch weniger teuren Netzstrom; die Energiekosten sinken und die Unabhängigkeit steigt.

MyReserve Stromspeicher
Der MyReserve Stromspeicher ist ein modulares System, das sich Ihren Bedürfnissen anpasst.
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PV-Anlagen für Ihren individuellen Bedarf

SOLARWATT hat verschiedene Photovoltaikanlagen im Angebot. Je nachdem, ob Sie Ihren Stromverbrauch ohne großen Aufwand optimieren, Ihren kostenlosen Sonnenstrom für Ihr Warmwasser einsetzen oder einfach den höchsten Eigenverbrauch erreichen möchten: Sie haben mit unseren Komplettpaketen die Wahl zwischen verschiedenen Anlagen in unterschiedlichen Leistungsklassen. 

Fazit

Der Prozess von der Informationssuche bis zur Installation und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage ist sehr komplex und bedarf einer umfassenden Planung. Wir stehen Ihnen bei den einzelnen Schritten zur Seite und beraten Sie gern. Unsere zuverlässigen Fachpartner helfen zudem bei der genauen Planung und übernehmen die Installation der SOLARWATT Komplettpakete für Sie.

Ich wünsche eine Beratung.

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