Ladestation für das Elektroauto

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    Ladestation für Elektroauto

    Elektroauto zuhause mit Solarstrom aufladen

    In Ballungsgebieten ist die Versorgung mit öffentlichen Ladestation gut, „auf dem flachen Land“ gibt es noch viele weiße Stellen, wie ein Blick auf die BDEW-Karte zeigt (Bericht Seite 11). Wer hier auf E-Mobilität umsteigen will, der sollte über eine eigene Ladestation nachdenken. Denn das Laden an der Steckdose ist nicht nur langwierig, die hohe Ladeleistung belastet auch die Hausinstallation.

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    Standard

    Die passende Ladestation

    Beim Kauf eines Elektrofahrzeuges sollten Sie nachfragen, welche Ladestationen der Hersteller empfiehlt. Viele Automarken bieten zu ihren E-Autos eigene Ladestationen an. Meist können die auch für andere Fahrzeug-Fabrikate genutzt werden, denn in Europa hat sich der Typ 2-Stecker als Standard durchgesetzt. Bei einigen asiatischen und US-amerikanische E-Autos ist allerdings noch der Typ 1-Stecker im Einsatz.

    Auslegung

    Die richtige Auslegung zählt

    Die maximal mögliche Ladeleistung eines E-Autos wird durch dessen internes Ladegerät bestimmt, derzeit variiert sie zwischen 3,7 und 22 kW. Je höher diese Leistung, desto schneller kann das Elektrofahrzeug theoretisch geladen werden. In der Praxis kommen aber noch das Ladekabel und die Ladestation ins Spiel: Die schwächste Komponente bestimmt dabei die tatsächliche Ladegeschwindigkeit. Es empfiehlt sich, die Komponenten gut aufeinander abzustimmen. Bei sehr hohen Ladeleistungen ist zu beachten, dass die Installation teurer ist und zudem einer ausdrücklichen Genehmigung durch den örtlichen Netzbetreiber bedarf.

    Kosten

    Stromkosten im Blick behalten

    Über eine App der Wallbox oder über das Energiemanagementsystem Ihres Hauses lässt sich der Verbrauch an Strom, der zum Laden des Elektroautos verwendet wird, überwachen und auch steuern. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage ist es sinnvoll, so viel wie möglich vom eigenen Solarstrom für das Aufladen des Elektro-Autos einzusetzen und so den Eigenverbrauch zu maximieren. Das senkt auch Ihre Mobilitätskosten.

    Wallbox vs.. öffentliche Ladestation
    Wallbox

    Eigene Wallbox als Alternative zu öffentlichen Ladestationen

    Die Möglichkeit, ein Elektroauto im privaten Bereich zu laden, bringt einige Vorteile mit sich. Neben der zeitlichen Unabhängigkeit sind die Kosten ein wichtiger Aspekt. Zwar fallen zunächst Anschaffungs- und Installationskosten an, Tankkosten während der laufenden Nutzung entfallen hingegen.

    Halter von Elektrofahrzeugen können ihr Auto dann, wenn es nicht benötigt wird, bequem zum Beispiel am eigenen Solar Carport laden. Bei öffentlichen Stationen besteht oft die Problematik, den Zeitraum der Aufladung sinnvoll zu überbrücken.

    Manche Arbeitgeber stellen ihren Mitarbeitern Ladestationen zur Verfügung, um das Elektroauto während der Arbeitszeit zu laden. Leider ist dieser Service noch nicht sehr weit verbreitet, was auch daran liegen mag, dass der „Verkauf“ des Solarstroms an Mitarbeiter steuerlichen Mehraufwand verursacht.

    Für die Installation einer eigenen Ladestation spricht die dauerhafte Verfügbarkeit des Anschlusses sowie ein in der Regel schneller Ladevorgang. Bei öffentlichen Stromtankstellen sind die Steckdosen häufig entweder von Elektrofahrzeugen besetzt oder einfach zugeparkt. Auch defekte Ladesäulen stellen die Nutzer vor Probleme, denn in den meisten Fällen ist die nächste Möglichkeit zur Aufladung einige Kilometer entfernt.

    Hinzu kommt: Private Ladestationen sind komfortabel. Als Nutzer müssen Sie sich nicht vorher anmelden oder sich Gedanken über die Bezahlmethode machen. Stattdessen wird einfach der Stecker angesteckt und der Ladevorgang beginnt. Anbieter von Ladestationen für den privaten Bereich legen darüber hinaus viel Wert auf Sicherheit. In der Regel sind die Ladestationen deshalb mit Sicherungen für den Ladevorgang und Schutzvorkehrungen gegen Fremdzugriff ausgestattet.