Förderung von Stromspeichern

Stromspeicher sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Mit Heimspeichern lässt sich der Eigenverbrauch an Solarstrom erhöhen und der Zukauf von teurerem Netzstrom reduzieren. Das garantiert langfristig stabile Stromkosten. Darüber hinaus können Stromspeicher netzdienlich eingesetzt werden, das heißt, sie helfen, das Stromnetz zu stabilisieren.
Das Interesse an Stromspeichern wächst kontinuierlich und so gibt es für die Geräte mittlerweile auch verschiedene Förderprogramme. Während die allgemeine PV-Förderung für die Errichtung der Anlage abnimmt, rückt die Ausstattung oder Nachrüstung mit einem Speicher auch im Rahmen eines netzdienlichen Ausbaus der Photovoltaik immer mehr in den Fokus. Seit Auslaufen des KfW-Förderprogramm 275 Ende 2018 gibt es allerdings keine bundesweite Förderung speziell für Stromspeichern mehr. Eine   Förderung über das Programm 270 ist jedoch noch möglich.

Hinweis: Für alle im Folgenden aufgeführten Programme ist der MyReserve Batteriespeicher von SOLARWATT förderfähig.

Inhaltsverzeichnis

Länderspezifische Förderungen für Batteriespeicher

Der Fokus der Photovoltaik-Förderung von Bund und Ländern liegt immer stärker auf der "netzdienlichen Integration" von Photovoltaik-Anlagen in das öffentliche Stromnetz. Während ursprünglich die Errichtung von PV-Anlagen und Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz durch eine hohe Einspeisevergütung gefördert wurde, liegt heute der Fokus auf einer kontrollierten Einspeisung von Solarstrom und der Stabilisierung der Netze durch die dezentralen Speicher.
Von einer Reihe an Bundesländern werden deshalb aktuell vor allem Programme zur Speicherförderung angeboten. Leider sind diese Förderungen nicht in ganz Deutschland verfügbar, in einigen Bundesländern ist die Förderung für Stromspeicher auch schon wieder ausgelaufen.

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Speicherförderung des Freistaats Sachsen

Die Förderung durch die Sächsische Aufbaubank SAB verfolgt den Zweck der Einführung von innovativen Energietechniken im privaten, öffentlichen und im gewerblichen Bereich.

Das aktuelle Förderprogramm trägt den Titel „Stromspeicher mit/ohne Ladestation (RL Speicher)“. Zuwendung in Form einer Festbetragsfinanzierung gibt es für die Errichtung dezentraler Stromspeicher (inkl. Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die mit Strom aus Photovoltaikanlagen betrieben werden. Gefördert wird auch die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation), jedoch nur in Kombination mit dem Stromspeicher.

Förderfähig sind die Nettoausgaben für den Stromspeicher und die Ladestation einschließlich der Kosten, die mit deren Errichtung in unmittelbarem Zusammenhang stehen (z.B. für Transport- und Montageleistungen sowie für den Wechselrichter für den Stromspeicher). Nicht förderfähig sind Eigenbauten und gebrauchte Geräte sowie alle Komponenten, die zur Erzeugung und zur Einspeisung (Wechselrichter für Photovoltaikanlagen) von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz erforderlich sind.

Der Fördersatz kann bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Für Modellvorhaben beträgt die maximale Fördersumme 50.000 EUR, für „konventionelle“ Speicher auf Lithium-Ionen-Basis liegt sie bei 40.000 EUR.

Voraussetzung für die Förderung des Stromspeichers ist, dass er dauerhaft mit einer Photovoltaikanlage und dem öffentlichen Netz verbunden ist. Die Nutzkapazität muss mindestens 2 kWh betragen und die PV-Anlage darf nicht mehr als 50% ihrer Nennleistung ins Netz einspeisen (Wirkleistungsbegrenzung). Diese Rahmenbedingung kann über die statischen Abregelung am Wechselrichter oder durch die dynamische Abregelung über Steuersysteme wie den SOLARWATT EnergyManager erfüllt werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier. Das Merkblatt können Sie hier herunterladen.

Hinweis

Seit September 2020 ist die Antragstellung zum Förderprogramm nicht mehr möglich. Im Rahmen des vom sächsischen Kabinett beschlossenen Konjunkturprogramms „Nachhaltig aus der Krise“ ist vorgesehen, die Richtlinie Speicher im zweiten Quartal 2021 mit weiteren Haushaltsmitteln auszustatten und eine Antragstellung mit überarbeiteten Förderbedingungen zuzulassen.

Zielgruppe: Eigentümer, Pächter, Mieter in Sachsen, Privathaushalte, Firmen
Was wird gefördert: Stromspeicher, Nachrüstungen zusätzlicher Speicherkapazität zu bereits existierenden Stromspeichern, Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Förderhöhe:
1000 € (Sockelbetrag) + 200 € je kWh nutzbarer Kapazität, maximal 40.000 €
400 € pro AC Ladepunkt für E-Fahrzeug
1500 € pro DC Ladepunkt für E-Fahrzeug
Art der Förderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:
keine Finanzierung aus anderen Förderprogrammen (z.B. KfW), Einspeisebegrenzung von 50% am Netzeinspeisepunkt, Speicherkapazität min. 2kWh, Ladestation (AC) E-Fahrzeug min. 4kW Leistung, Ladestation (DC) E-Fahrzeug min. 10kW Leistung
Fristende für Förderanträge: aktuell kein Fristende

 

Speicherförderung für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt gewährt im Rahmen seiner Speicherförderung einen Investitionszuschuss von bis zu 30 Prozent und maximal 5.000 Euro. Die Förderung ist möglich für den Bau einer neuen oder die deutliche Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage (mindestens Verdopplung der Leistung). Zusätzliches Geld gibt es für die Installation eines Ladepunktes für die Elektromobilität. Eine Besonderheit der Förderung ist die Klausel, dass nicht durch die eigene PV-Anlage erzeugter Strombedarf durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien gedeckt sein muss. Dazu ist ein zertifizierter Grünstrom-Liefervertrag nachzuweisen.

Hinweis:

Für 2021 ist das Förderbudget bereits ausgeschöpft.

Zielgruppe: natürliche Personen, Unternehmen und Mieterstromprojekte
Was wird gefördert: Beschaffung und Errichtung eines Stromspeichers für Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 30 kWp. Mieterstrommodelle werden bis zu einer installierten Leistung von 100 kWp gefördert.
Förderhöhe: Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 5.000 Euro je Vorhaben. Die Installation eines Ladepunktes für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von mindestens 3,7 Kilowatt wird zusätzlich mit einem einmaligen Bonus von bis zu 1.000 Euro gefördert.
Art der Förderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:
mind. 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie für Batterien, 5 Jahre Zweckbindung, 
Eigenverbrauchsanteil des Jahresverbrauchs (Autarkiegrad) muss bei mindestens 50 % liegen, Verhältnis von Nennleistung der Photovoltaikanlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp je 1 kWh betragen
Fristende für Förderanträge: Stichtage für die Antragstellung sind der 31.3.2020 und 31.3.2021.
Sofern das Antragsvolumen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel überschreitet, wird anhand der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Anträge entschieden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Speicherförderung Niedersachsen

Das Land Niedersachsen gewährt Zuwendungen für die Anschaffung netzdienlicher Photovoltaik- Batteriespeicher. Die Antragstellung erfolgt bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (N-Bank). Die dafür vorgeschriebenen Vordrucke finden sich auf der Internetseite der N-Bank.

Zielgruppe: natürliche Personen, rechtsfähige Personengesellschaften und juristische Personen des privaten Rechts
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 
Kommunen (Gemeinden, Landkreise), Gemeindeverbände, Zweckverbände, Stiftungen, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften
Was wird gefördert:

Investition in einen stationären Batteriespeicher in Verbindung mit

  • dem Neubau einer an das Verteilnetz angeschlossenen Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von mindestens 4 kWp oder
  • der Erweiterung einer bestehenden Photovoltaik- Anlage um mindestens 4 kWp 
Förderhöhe:

bis zu 40 Prozent (für große Unternehmen bis zu 30 Prozent) der Nettoinvestitionsausgaben für den Batteriespeicher 
zusätzlicher Bonus in Höhe von 800 € je Vorhaben, wenn die installierte bzw. ergänzte Photovoltaik-Anlagenleistung über 10 kWp liegt
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usätzlicher Bonus von 500 Euro je Vorhaben, wenn mit dem Vorhaben ein neuer lastmanagementfähiger Elektrofahrzeugladepunkt installiert wird

Art der Förderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung zur Projektförderung
Bedingungen:
  • Das Verhältnis von Anlagenleistung zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp zu Kilowattstunde (kWh) des Batteriespeichers betragen. Die das Verhältnis übersteigende Speicherkapazität ist nicht förderfähig.
  • Der Speicher muss über ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem verfügen. Diese Anforderung ist durch eine Händler- oder Herstellererklärung nachzuweisen.
  • Der Batteriespeicher ist mindestens fünf Jahre zweckentsprechend zu betreiben. Innerhalb dieses Zeitraums dürfen das geförderte Vorhaben oder Teile davon nicht stillgelegt werden. Die Veräußerung ist nur dann zulässig, wenn der Weiterbetrieb des Systems in Niedersachsen nachgewiesen wird.
  • Der verwendete Wechselrichter müssen über eine geeignete elektronische und offengelegte Schnittstelle zur Fernparametrierung und -steuerung verfügen.
    Für die Batterien liegt eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von zehn Jahren vor.
Fristende für Förderanträge:
Die Antragstellung ist bis zum 30.09.2022 möglich.

Speicherförderung Schleswig-Holstein

Das norddeutsche Bundesland hat im Juni 2020 ein Klimaschutz-Förderprogramm für private Investoren aufgelegt. Die Fördersumme von 1,6 Milliarden Euro über drei Jahre soll nachhaltige Investitionen der Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Im Rahmen des Programmes können bis zu 50 Prozent – im Einzelfall sogar 75 Prozent – der Kosten für den Kauf eines Stromspeichers bzw. einer Wallbox bezuschusst werden.

Hinweis

Das Förderprogramm ist für 2021 bereits ausgeschöpft.

Zielgruppe: Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein
Im Zusammenhang mit dem Gegenstand der Förderung darf keine wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt werden.
Was wird gefördert: Stromspeicher / Wallbox
Förderhöhe: Stromspeicher mit einer Kapazität von mind. 3 kWh werden mit 800 € sowie zusätzlich 200 € für die Installation gefördert, maximal jedoch zu 50%
in Kombination mit der Neueinrichtung einer PV-Anlage erhöht sich der Förderbetrag auf 1.200 €, maximal jedoch auf 75 %.
gefördert wird eine Wallbox mit einer Ladeleistung zwischen 11 und 22 Kilowatt mit 400 € für die Wallbox und 400 € für die Installation und den Anschluss, maximal jedoch 50% der förderfähig
in Kombination mit der Neueinrichtung einer PV-Anlage von 5 kWp erhöht sich der Förderbeitrag auf 600 €, maximal jedoch auf 75%.
Art der Förderung: Auszahlung
Bedingungen:
Es muss ein Förderantrag gestellt werden, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird. Zudem muss der Batteriespeicher gemeinsam mit einer neuen Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien errichtet werden.
Fristende für Förderanträge: Fördermittel sind auf eine konkrete Gesamtsumme und zeitlich auf maximal 3 Jahre begrenzt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Speicherförderung Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat ein eigenes "Solar-Speicher-Programm" aufgelegt. Mit dem Förderprogramm will das Land Privathaushalte, Schulen und kommunale Liegenschaften dabei unterstützen, Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichern zu installieren. Im August 2020 wurde das Programm weiter aufgestockt und der Kreis der Zuwendungsempfänger um Unternehmen, Vereine und karitative Organisationen erweitert.
Das Programm ist Teil des engagierten Vorhabens, langfristig rund ein Viertel der Stromerzeugung mit Photovoltaik zu decken. Gefördert wird die Investition in einen festinstallierten Batteriespeicher, der in Verbindung mit einer neuen, an das Verteilnetz angeschlossenen Photovoltaik-Anlage errichtet wird. Die Nachrüstung bestehender Photovoltaikanlagen mit einem Speicher wird über das Programm leider nicht gefördert.

In Kürze können Privathaushalte, Betriebe und Kommunen eine Bonusförderung von 500 Euro für die Installation einer Wandladestation beantragen.

Zielgruppe: Kommunale Gebietskörperschaften und ihre Schulen, Privathaushalte, Unternehmen, Vereine, karitative Organisationen
Was wird gefördert: Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlage.
Unterscheidung in Privathaushalte und Speicher für Kommunen, Unternehmen etc.
Förderhöhe: 100 Euro/kWh
max. 1.000 € pro Installation für Privatspeicher
max. 10.000 € pro Installation für Speicher von Kommunen, Unternehmen etc.
Art der Förderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:
Privathaushalte: min. 5 kWh Speicher, Neubau von min. 5 kWp Photovoltaikanlage, Einspeisebegrenzung von 50 % am Netzeinspeisepunkt
Gemeinden: min. 10 kWh Speicher, Neubau von min. 10 kWp Photovoltaikanlage, Einspeisebegrenzung von 60 % am Netzeinspeisepunkt
allgemein: Zeitwertersatzgarantie auf die Batterien von 10 Jahren, 50% Eigenverbrauch
Fristende für Förderanträge: Förderprogramm ist auf 5 Millionen Euro begrenzt

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Speicherförderung in Berlin

Der Berliner Senat hat die „Förderrichtlinie für Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030“ beschlossen. Mit der Durchführung der „EnergiespeicherPLUS“ benannten Fördermaßnahme wurde die IBB Business Team GmbH beauftragt. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der Investitionsbank Berlin.

Eine Besonderheit des Berliner Förderprogrammes besteht darin, dass die das Mindestinstallationsverhältnis übersteigende Speicherkapazität nicht gefördert wird. Das bedeutet aber, dass größere Speicher anteilig gefördert werden können. Von dem Mindestinstallationsverhältnis (Leistung der Photovoltaik-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität mindestens 1,2 kWp zu 1,0 kWh) kann zu Gunsten eines förderfähigen größeren Stromspeichers abgewichen werden, sofern der Strom nachweislich für Elektromobilität genutzt wird.

Zielgruppe: Privatpersonen und freiberuflich Tätige, juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts und rechtsfähige Personengesellschaften
Was wird gefördert: Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage
Förderhöhe:

300 €/ kWh, bis maximal 15.000 € pro Vorhaben

Extra Bonus: 300 € für Speicher mit Erzeugungs- oder Verbrauchsprognose (bei MyReserve integriert)

Art der Förderung: nicht zurückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:

Verhältnis von Leistung der Photovoltaik-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp zu 1,0 kWh betragen
Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren auf die Batterie
Einspeisebegrenzung von 50 % am Netzeinspeisepunkt
Stromspeicher muss die Anforderungen des u.a. vom Bundesverband Energiespeicher e.V. und vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. herausgegebenen „Sicherheitsleitfaden für Li-Ionen-Hausspeicher“ erfüllen
Umsetzung gültiger Anwendungsregeln und Netzanschlussrichtlinien des VDE

Fristende für Förderanträge:  31. Dezember 2021

Weitere Informationen zur Fördermaßnahme finden Sie hier, das Portal für die Antragstellung auf elektronischem Wege hier.

 

Förderprogramm für Stromspeicher in Baden-Württemberg  

Die Anschaffung von Photovoltaik-Speichern wird auch in Baden-Württemberg mit einem Förderprogramm unterstützt. Damit soll sich die Investition in umweltfreundlichen Solarstrom für die Verbraucher wieder stärker lohnen. Ziel der Solaroffensive der Landesregierung ist der weitere Ausbau des Photovoltaiksektors im privaten aber auch im gewerblichen Bereich. Anträge können bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, gestellt werden.
Gefördert werden stationäre, netzdienliche Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlage, die ans Verteilernetz angeschlossen ist. Das gilt sowohl für „Heimspeicher“ in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage von maximal 30 Kilowatt, als auch für „Gewerbespeicher“ in Verbindung mit größeren Photovoltaikanlagen. Die das festgelegt Mindestinstallationsverhältnis übersteigende Speicherkapazität ist nicht förderfähig. 
Prognosebasierte Batteriemanagementsysteme werden zusätzlich mit einem Bonus unterstützt. Antragstellende verpflichten sich, an einem Monitoring für die geförderten Batteriespeichersysteme mitzuwirken.
Voraussetzung für die Förderung ist die Wirkleistungsbegrenzung auf 50 % des produzierten Solarstroms. Besteht die Möglichkeit zur Fernsteuerung der Anlage durch den Netzbetreiber, entfällt diese Bedingung.

Hinweis

Die Beantragung der Speicherförderung ist seit dem 1. April 2021 wieder möglich.

Zielgruppe: natürliche Personen, juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, landwirtschaftliche Betriebe
Was wird gefördert: Stromspeicher, Ladestation für Elektrofahrzeuge
Förderhöhe: Speicher in Verbindung. mit PV-Anlage mit bis zu 30 kWp: 200 €/kWh
Speicher in Verbindung mit PV-Anlage mit mehr als 30 kWp: 300 €/kWh
max. 30 % der Nettoinvestitionskosten bzw. 45.000 €

Extra Bonus:
 500 € (für Ladestation für Elektrofahrzeug)
2.500 € für Planungsleistungen für PV-Anlagen über 100 kWp

Art der Förderung: Auszahlung
Bedingungen:
Mindestinstallationsverhältnis 1,2 kWp je 1 kWh - die das Verhältnis übersteigende Kapazität ist nicht förderfähig, Abweichung möglich bei Installation von Ladepunkt oder Wärmepumpe
prognosebasierten Batteriemanagementsystem
Fristende für Förderanträge: bei Ausschöpfung der Mittel

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Förderung von Stromspeichern in Brandenburg

Das Land Brandenburg hat ein Förderprogramm für Kleinstspeicher aufgelegt, das zuvor gültige „1.000-Speicher-Programm" trat damit außer Kraft. Mit dem Kleinstspeicher-Programm sollen Eigentümer bzw. Miteigentümer von Wohneigentum bei der Investition in Stromspeichersysteme unterstützt werden. Bedingung ist, dass das Wohneigentum ausschließlich selbst genutzt wird.
Das Ministerium für Wirtschaft und Energie fördert über die Investitionsbank des Landes (ILB) Speicher ab 2 kWh sowie den zugehörigen Hybridwechselrichter (bis zu 50%) und die Schaffung der Voraussetzungen für ein Datenmonitoring.
Konkret gefördert werden bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Nettoausgaben, maximal jedoch 3.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Eigenverbrauchsanteil, der bei mindestens 30 % liegen muss.

Hinweis:

Derzeit können keine neuen Anträge gestellt werden.

Zielgruppe: natürliche Personen mit selbst genutztem Wohneigentum
Was wird gefördert: Stromspeichersystem + EnergyManager für Datenmonitoring
Förderhöhe:

min. 50 % Eigenverbrauch = 30 % anteilige Förderung an den zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 3.000 € je Antrag

min. 40 % Eigenverbrauch = 20 % anteilige Förderung an den zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 2.000 € je Antrag

min. 30 % Eigenverbrauch = 10 % anteilige Förderung an den zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 1.000 € je Antrag

Art der Förderung: nicht zurückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:
Einspeisebegrenzung von 50 % am Netzeinspeisepunkt
mind. 2 kWh Speicherleistung
Eigenverbrauchsanteil von mind. 30 %
Autarkie von mind. 50 %
Stromspeichersystem mit prognosebasiertem Speichermanagementsystem für Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen
(wird erfüllt mit MyReserve Stromspeichern ab Softwareversion BMS 3.32/3.33 und angebundenem SOLARWATT EnergyManager)
Fristende für Förderanträge: Bei Ausschöpfung der Mittel

Weitere Informationen finden Sie hier, die Förderrichtlinie hier

 

Weitere Stromspeicher-Förderungen

Bayern

Im Rahmen des 10.000 Häuser-Programmes unterstützt Bayern die „netzdienliche Photovoltaik“. Das Programm fördert die Installation eines neuen Batteriespeichers in Kombination bei Neu- oder Ergänzungsinstallation einer PV-Anlage. Ergänzt wird diese Förderung durch einen Zuschuss von 200 Euro für die Neuinstallation einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge. Eine Doppelförderung über das aktuelle KfW-Programm für private Ladestationen ist nicht zulässig. 

Um als förderfähig zu gelten, müssen die Batteriespeicher mindestens eine nutzbare Kapazität von 3 kWh verfügen. Weiterhin wird eine Schnittstelle für Kommunikation und Fernsteuerung bzw. ein intelligentes Energiemanagementsystem vorausgesetzt sowie Zeitwertersatzgarantien über zehn Jahre für die Speicher. Der Basiszuschuss beträgt 500 Euro, jede weitere volle kWh wird mit 100 Euro bezuschusst. Der Maximalbetrag liegt bei 3.200 Euro. Daneben werden Ladestationen für Elektroautos mit zusätzlich 200 Euro gefördert.

Zielgruppe: natürliche Personen die Eigentümer eines betreffenden Ein- oder Zweifamilienhauses sind und dieses als Erstwohnsitz in Bayern bewohnen
Was wird gefördert: Stromspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage, Ladestation für Elektrofahrzeuge
Förderhöhe: 500 € Basiszuschuss für 3,0 kWh Speicherkapazität + 100 € pro zusätzlicher voller 1,0 kWh bis insgesamt 30,0 kWh
Art der Förderung: Auszahlung
Bedingungen:
Mindestkapazität 3kWh, Förderung der Speicherkapazität [kWh] erfolgt im Verhältnis 1:1 zur Leistung der PV-Anlage [kWp], maximale förderfähige Speichergröße 30kWh bei 30kWp,
Intelligentes Energiemanagement mit Kommunikations-Schnittstelle für zukünftige Smart-Meter-Gateway Lösungen (z.B. SOLARWATT Energy Manager).
Fristende für Förderanträge: aktuell kein Fristende

Link zum Merkblatt Förderrichtlinien PV-Speicher-Programm

Die bayrische Landeshauptstadt hat im April 2019 ein eigenes "Münchner Förderprogramm Energieeinsparung" aufgelegt. Anfangs wurden hier unter Punkt 5.2. Batteriespeicher nur Lithium-Phosphat-Batterien gefördert. Mittlerweile ist das Programm für alle Lithioum-Ionen- und andere stationäre Batterien offen.

Speicherförderung der Landeshauptstadt München im Rahmen des FES

Zielgruppe: Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer, Betreiberinnen und Betreiber der Anlage für Wohn- und Nichtwohngebäude
bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) erfolgt die Antragstellung durch die Hausverwaltung
Was wird gefördert: Neuinvestitionen in stationäre Batterien zur Speicherung von Strom aus Photovoltaikanlagen in Gebäuden, in denen der Strom selbst verbraucht wird. 
Gefördert wird für jede Photovoltaikanlage nur ein Batteriespeichersystem.
Förderhöhe: 300 € je kWh Nutzkapazität, jedoch maximal 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten   (netto), maximale Förderhöhe: 15.000 €
Für Insel- bzw. Autarkiefähigkeit der Anlage wird ein Bonuszuschlag von 500 € gewährt.
Art der Förderung: Auszahlung
Bedingungen:
  • Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme ist nachzuweisen.
  • Der Batteriespeicher muss eine Notstrom-Option enthalten.
  • Wenn gleichzeitig Fördermittel aus dem FES und aus Förderprogrammen Dritter in Anspruch   genommen werden, müssen die Vorgaben aus den anderen Programmen hinsichtlich der 
    Kumulierbarkeit der Fördermittel eingehalten werden.
Fristende für Förderanträge: derzeit kein Fristende

 

Thüringen

Im Rahmen des Solar-Invest-Programmes fördert Thüringen „stationäre Energiespeichersysteme, die der Speicherung von Strom aus Photovoltaik dienen (Batteriespeicher)“, wenn der Strom überwiegend selbst verbraucht wird (Eigenverbrauchsquote mindestens 60 %). Der Zuschuss für Energiespeicher kann bis zu 25 % betragen, die Gesamtausgaben für das Vorhaben müssen aber über 5.000 Euro liegen (Bagatellgrenze).

Im Programm wird unterschieden zwischen der Förderung einer Photovoltaikanlage zusammen mit einem Batteriespeicher (Ziffer 2.2.1 der Richtlinie) und der Investitionen in Batteriespeichersysteme (Ziffer 2.2.2). Eine Kombination beider Förderungen ist nicht möglich.

Hinweis

Nachdem das Programm im November 2020 wegen großer Nachfrage gestoppt wurde, sind für 2021 im Landeshaushalt Fördermittel in Höhe von 12,8 Millionen Euro eingestellt worden. Auch wurde das Antrags- und Abrechnungsverfahren vereinfacht: Bis zu einer Anlagengröße von 10 Kilowatt Leistung wird die Förderung für Anlage und Speicher als Festbetrag von 900 Euro pro installiertem kWp gewährt.

Zielgruppe: natürliche Personen, kleinere und mittlere Unternehmen, Kommunen, Wohnungsgenossenschaften, Energiegenossenschaften, Vereine
Was wird gefördert: Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Nachrüstungen zusätzlicher Speicherkapazität zu bereits existierenden Stromspeichern
Förderhöhe: 900 € pro kWp für PV-Anlagen mit stationären Energiespeichersystemen bis 10 kWp (nach Ziffer 2.2.1)
Bis zu 25 % (Privatpersonen) bzw. 40 % (Bürgerenergiegenossenschaften) für PV-Anlagen mit stationären Energiespeichersystemen über 10 kWp (nach Ziffer 2.2.1)
300 Euro pro kWh Speicherkapazität für einen Batteriespeicher, bis maximal 25 % der Kosten (nach Ziffer 2.2.2)
Art der Förderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Bedingungen:

 

mind. 8 Jahre Zeitwertersatzgarantie für Batterien

Bei gefördertem Stromspeicher: 
min. 60 % Eigenverbrauch 
Einspeisebegrenzung von 50 % am Netzeinspeisepunkt

Bei geförderten Photovoltaikanlagen: 
 Eigenverbrauchsquote 100 % liegen
 Anteil an abgeregelter Energie darf nicht mehr als 30 % betragen
 öffentliche Ausschreibung (3 Angebote einholen)

Fristende für Förderanträge: bei Ausschöpfung der Mittel

 

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen werden Batteriespeicher im Zusammenhang mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage gefördert.

Zielgruppe: Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Unternehmen
Was wird gefördert: Stromspeicher und das zum Betrieb erforderliche Batteriemanagementsystem in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlage
Förderhöhe: 150 € pro kWh Speicherkapazität
Förderhöchstgrenze 75.000 €
Art der Förderung: vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung
Bedingungen:
Das Verhältnis der Leistung der Photovoltaikanlage in kWp zur Kapazität des Batteriespeichers in kWh, darf maximal 1:3 betragen
Fristende für Förderanträge: Bei Ausschöpfung der Mittel
Der Antrag kann von Anfang Februar bis Ende November gestellt werden.

Alle Informationen und Anträge zur Förderprogramm in NRW finden Sie hier.

Kommunale Förderungen

Nicht nur in den Bundesländern, auch auf kommunaler Ebene gewinnt das Thema Speicherförderung an Bedeutung. So haben zum Beispiel die Städte Düsseldorf (Antrag und Förderbedingungen), Friedrichshafen, Freiburg im Breisgau und Braunschweig eigene Förderprogramme aufgelegt. Auch die bayrische Landeshauptstadt München fördert Batteriespeicher.

 

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Tipp: Stromspeicher nutzen, der ohne Förderung wirtschaftlich ist

In die Entscheidung für oder gegen eine Förderung fließen viele Faktoren ein, die für Laien häufig nur schwer durchschaubar sind. Sie können es sich aber auch einfach machen und sich für einen Speicher wie den SOLARWATT MyReserve entscheiden, der ohne Förderung wirtschaftlich arbeitet!
Ein typischer Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von 4.000 kWh/Jahr kann die Stromrechnung mit unserem Paket „Store“ halbieren. Das rechnet sich - gerade im Hinblick auf die 30-jährige Garantie der SOLARWATT Photovoltaikmodule und einer erwarteten Lebensdauer des MyReserve Speichers von 15 Jahren.

KfW-Förderprogramm für Batteriespeicher - zum 31.12.2018 eingestellt

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Seit 2013 unterstützt die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Installation von Stromspeichern im Zusammenhang mit einer neuen PV-Anlage bzw. die Nachrüstung bei einer bestehenden PV-Anlage. Die Förderung für den Batteriespeicher umfasst ein zinsverbilligtes Darlehen und einem Tilgungszuschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). In den ersten vier Jahren konnten so bereits über 25.000 Speicher gefördert werden.

Das aktuelle Förderprogramm "Erneuerbare Energien - Speicher (275)" der KfW ist am 01.01.2017 in Kraft getreten und läuft noch bis zum 31.12.2018. Mit der Neuauflage wird das bereits Anfang Oktober 2016 ausgelaufene Programm mit veränderten Rahmenbedingungen weitergeführt. Besitzer von PV-Anlagen bis zu 30 Kilowattpeak (kWp) können die Förderung beantragen.

Erfahren Sie mehr zum inzwischen eingestellten Förderprogramm der KfW

Speicherförderung in Österreich

In Österreich werden bundesweit Neuanlagen und die Erweiterung von bestehenden Photovoltaikanlagen um einen Stromspeicher sowie die Erweiterung bestehender Stromspeicher gefördert. Anträge auf Investitionszuschuss gemäß § 27a ÖSG 2012 können von natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.

Das Verhältnis von installierter Leistung der Photovoltaikanlage (kWp) zu nutzbarer Kapazität des Stromspeichers (kWh) muss mindestens 0,5 kWh/kWp betragen, dies gilt auch für Erweiterungen des Stromspeichers. Die maximal förderbare Kapazität beträgt 50 kWh je Anlage. Die Höhe der Förderung liegt bei 200 Euro pro kWh, maximal werden 30 % der Investitionskosten und Speicher bis zu einer Kapazität von 50 kWh gefördert.

Erfahren Sie mehr zum bundesweiten Förderprogramm auf der Website der Abwicklungsstelle für Ökostrom.

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Hinweis:

Momentan sind die Mittel für die Photovoltaik im Förderprogramm ausgeschöpft.

Informationen zu den Förderprogrammen der österreichischen Bundesländer finden sich unter pvaustria.at.

 

Förderung für Stromspeicher in der Schweiz

Derzeit existiert weder eine zentrale Informationsstelle noch ein landesweites Programm in der Schweiz. Förderungen für Stromspeicher sind Sache der Kantone und Gemeinden. Bisher fördern nur einige Kantone und Gemeinden sowie Elektrizitätswerke die Installation eines Speichersystems.

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