Zurück zu 2018

„1.000 Speicher“-Programm läuft an: Brandenburg unterstützt private Investition in Stromspeicher

' >brandenburg

Ziel der Förderung ist es, den Eigenverbrauch an Solarstrom zu erhöhen und gleichzeitig das Stromnetz des Landes zu entlasten. Überschüssige, dezentral erzeugte Energie wird bisher häufig ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die schwankende Menge an eingespeistem Strom stellt die Netzbetreiber manchmal vor technische Herausforderungen. Heimspeicher hingegen reduzieren die Menge des eingespeisten Stroms und „glätten“ die Schwankungen.

Grundlegende Voraussetzungen für die Förderung sind, dass der Speicher in bestehendem oder neu errichteten Wohneigentum in Brandenburg installiert wird, eine Kapazität von 2 kWh oder mehr aufweist sowie dass der Zuwendungsbetrag 2.500 Euro überschreitet. Der MyReserve von SOLARWATT erfüllt alle diese Kriterien.

Die Förderung muss vor dem Kauf über das Kundenportal der ILB oder schriftlich beantragt und bewilligt werden. Der Antragsteller zahlt die volle Summe, die per Rechnung und Kontoauszug zu belegen ist. Nach Prüfung erstattet die ILB 50 Prozent der Kosten für Kauf, Lieferung und Installation bis maximal 7.000 Euro. Das Förderprogramm läuft bis zum 31.12.2022.

Anlagenplanung – Was Installateure beachten müssen

Bei der Planung der Anlage muss der Installateur beachten, dass die mit dem Speicher verknüpfte solare Stromerzeuger nicht mehr als 60% seiner Nennleistung unter Standard-Testbedingungen ins Netz einspeist. Zudem soll der aufs Jahr bezogene Eigenverbrauchsanteil sowie der Grad der Autarkie bei mindestens 50% liegen. Ist im Haushalt eine Wärmepumpe installiert, kann einer der Werte um maximal 10 Prozent reduziert werden, wenn der andere um den entsprechenden Wert erhöht wird. Zusammen gerechnet müssen Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad mindestens 100 Prozentpunkte erreichen.

 

Photovoltaik-Förderung im Überblick