Eine Solaranlage mit Speicher – wann lohnt sie sich?

Ein zusätzlicher Speicher für die Solaranlage kann Ihren Eigenverbrauch und den Autarkiegrad erhöhen, ist aber auch eine zusätzliche Investition. Lesen Sie hier, wann sich ein Stromspeicher für die Solaranlage auszahlt.
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23.06.2024
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    Solaranlage, Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage?

    Als Solaranlagen werden oft sowohl Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) als auch Solarthermieanlagen bezeichnet. Für Solarthermieanlagen, die Wärme produzieren, ist ein Speicher nahezu unverzichtbar. Für Photovoltaikanlagen, die auf die Stromerzeugung ausgelegt sind, ist ein Stromspeicher in vielen Fällen ebenfalls sinnvoll. Im Fokus sollte jedoch immer die Wirtschaftlichkeit stehen.

    Hinweis: Auf dieser Seite geht es um PV-Anlagen mit Speicher, nicht um Solarthermieanlagen.

    Solaranlage mit Speicher

    Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage mit Speicher?

    Eine Photovoltaikanlage produziert Strom, wenn die Sonne scheint. Besonders viel Leistung liefert die PV-Anlage also während der Mittagsstunden, sofern der Himmel nicht stark bewölkt ist. Oft entsteht in diesem Zeitraum ein Überschuss an produziertem Solarstrom, der den Strombedarf im Haushalt übersteigt. Umgekehrt wird in den Morgen-, Abend- und Nachtstunden Strom benötigt, der zu diesen Zeiten über die PV-Anlage jedoch nur in geringem Maß oder gar nicht produziert wird.

    Eine mögliche Lösung besteht darin, eine Solaranlage mit Speicher zu kaufen: Der im Überschuss gewonnene Solarstrom muss nicht gegen eine geringe Einspeisevergütung ins Stromnetz abgegeben werden, sondern wird gespeichert. So steht rund um die Uhr – sogar nachts – günstiger Strom aus dem Speicher zur Verfügung.

    Zu einer Solaranlage mit Speicher gehören neben den Solarmodulen und dem Stromspeicher auch der Wechselrichter zur Umwandlung des Solarstroms in nutzbaren Haushaltsstrom, die Solarkabel, mit denen alle Komponenten miteinander verbunden werden, sowie das Montagegestell. Auch ein separater Stromzähler wird benötigt. Optional kann die Anlage mit weiteren Elementen verbunden werden, um den Solarstrom noch gewinnbringender einzusetzen – etwa mit einer Wallbox oder einer Wärmepumpe.

    Tipp: Sie können eine Solaranlage mit Speicher im Komplettpaket kaufen. Es ist aber auch möglich, einen Batteriespeicher nachzurüsten, sofern der gewählte Speicher mit der Anlage kompatibel ist.

    Die Vor- und Nachteile einer PV-Anlage mit Speicher

    Damit sich ein Stromspeicher für Solaranlagen rentiert, muss die Speicherkapazität gut auf die Größe der Anlage, den Strombedarf und die individuelle Stromnutzung abgestimmt werden. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

    • Verfügbarkeit des Solarstroms: Gerade wer mittags nicht zu Hause ist oder in den Morgen- und Abendstunden Strom benötigt, profitiert von einem Stromspeicher.
    • Optimierung des Eigenverbrauchs: Da der aktuelle Strompreis deutlich über der gesetzlichen Einspeisevergütung liegt, ist es am gewinnbringendsten, möglichst viel vom selbst erzeugten Solarstrom auch selbst zu verbrauchen. Der Speicher trägt somit dazu bei, den Eigenverbrauch zu optimieren
    • Unabhängigkeit vom Strommarkt: Wer einen großen Teil seines Strombedarfs über selbst produzierten Solarstrom deckt, macht sich unabhängiger vom Strommarkt und schwankenden oder sogar steigenden Strompreisen.
    • Notstromversorgung: Bei einem Stromausfall können sich Hausbesitzer mithilfe eines Stromspeichers einige Stunden, gegebenenfalls sogar ein bis zwei Tage lang selbst mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende Dimensionierung des Speichers sowie eine entsprechende Notstromfunktion des Gerätes.
    • Wertsteigerung: Eine Solaranlage mit Speicher steigert den Wert Ihres Eigenheims.

    Die Nachteile eines Stromspeichers für Solaranlagen liegen insbesondere in den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten. Die Größe des Speichers muss gut kalkuliert werden: Ein zu klein gewählter Speicher trägt nicht ausreichend zur Steigerung des Eigenverbrauchs bei, während ein zu groß gewählter Speicher unnötig teuer wird. Bei sinnvoller Planung rentiert sich die Kombination jedoch.

    Ein weiterer Aspekt, der von vornherein in der Kalkulation berücksichtigt werden sollte, ist die Lebensdauer eines Stromspeichers. Sie ist meist geringer als die der Photovoltaikanlage. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss der Stromspeicher daher während der Nutzungsdauer der PV-Anlage einmal ausgetauscht werden.

    Solaranlage als Terrasse
    Solarterrasse, umgesetzt mit Panel vision sky von SOLARWATT

    Eigenverbrauch und Autarkie bei Photovoltaikanlagen mit Speicher

    Mit dem Begriff Eigenverbrauch wird angegeben, welcher Teil des erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt verbraucht wird. Produziert eine Photovoltaikanlage beispielsweise 6.000 Kilowattstunden Strom im Jahr und werden davon 1.500 Kilowattstunden im Haushalt genutzt, so liegt der Eigenverbrauch bei 25 %.

    Der Autarkiegrad gibt hingegen an, zu welchem Prozentsatz der eigene Strombedarf mithilfe des selbst erzeugten Solarstroms gedeckt werden kann. Bei einem Strombedarf von 4.000 Kilowattstunden im Jahr und 1.250 Kilowattstunden gewonnenem Solarstrom ergibt sich ein Autarkiegrad von 31,25 %, wenn dieser vollständig selbst verbraucht wird.

    Photovoltaikanlagen mit Speicher tragen einen Großteil dazu bei, den Eigenverbrauch im Haushalt zu steigern. Noch weiter lässt sich der Eigenverbrauch optimieren, wenn eine PV-Anlage mit Speicher mit einem großen Verbraucher wie einer Wärmepumpe oder einer Wallbox kombiniert wird. Mittels intelligenter Steuerung wird der Strom wahlweise direkt verbraucht oder gespeichert, zum Beispiel, um über Nacht ein E-Auto zu laden. Ein Eigenverbrauch von 70 bis 80 % ist realistisch, wenn die Photovoltaikanlage mit einem korrekt dimensionierten Speicher ausgerüstet wird.

    Auch der Autarkiegrad steigt dank eines Stromspeichers. Allerdings lässt sich die Sonnenenergie nicht im Sommer speichern und bis zum Winter aufbewahren – von der großen Speicherkapazität, die dafür benötigt würde, ganz abgesehen. Realistisch ist ein Autarkiegrad von 50–80%, der allerdings über das Jahr differenziert betrachtet werden muss. Wie ein Rechenbeispiel von solarenergie.de zur Solarstromproduktion im Sommer- und Winterhalbjahr zeigt, kann der Anteil des erzeugten Stroms in der Zeit von April bis September viermal höher ausfallen als der Anteil, der von Oktober bis März erzeugt wird. Entsprechend schwankt auch der Autarkiegrad zwischen Sommer und Winter. Wird mit Strom geheizt oder Warmwasser aufbereitet, erhöht sich der Stromverbrauch im Winter, was den Autarkiegrad zusätzlich senkt (den Eigenverbrauch aber wiederum erhöht).

    Lohnt sich eine PV-Anlage mit Speicher?

    Ob es sich lohnt, eine PV-Anlage mit Speicher zu kaufen, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem vom Strombedarf, von der Größe der Anlage, der Dachausrichtung und davon, zu welchen Tageszeiten hauptsächlich Strom verbraucht wird.

    Ein Beispiel: Eine PV-Anlage mit Ost-West-Ausrichtung produziert Solarstrom vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Für Berufstätige kann eine solche Anlage ohne Speicher die bessere Wahl sein, da ein großer Teil des produzierten Solarstroms direkt verbraucht wird. Wer jedoch tagsüber außer Haus ist oder eine Anlage mit südlicher Ausrichtung betreibt, wird in aller Regel von der Installation eines Stromspeichers profitieren.

    Pauschal lässt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit dennoch nicht beantworten. Viele weitere Aspekte wie der Standort der Anlage, das Bedürfnis nach Autarkie, die aktuellen und voraussichtlichen Stromkosten und andere Themen spielen dabei eine Rolle. Die Planung einer Solaranlage mit Speicher sollten Sie daher in professionelle Hände geben. Insgesamt sehen Experten intelligent gesteuerte Speicherlösungen aber als Schlüssel zu einem wirtschaftlichen Betrieb von PV-Anlagen an.

    Tipp: Nutzen Sie den Photovoltaik-Rechner von SOLARWATT, um sich eine erste Orientierung über die Kosten und den möglichen Ertrag einer Photovoltaikanlage mit Speicher zu verschaffen.

    Insel-Solaranlagen mit Speicher

    Eine Besonderheit sind Insel-Solaranlagen. Diese sind nicht mit dem Stromnetz verbunden – somit besteht auch keine Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom einzuspeisen. Aus diesem Grund können Speicher für Insel-Solaranlagen eine sinnvolle Ergänzung sein. Kleine Solaranlagen mit Speicher können beispielsweise im Garten als Stromquelle dienen. Allerdings rentieren sich die Kosten für den zusätzlichen Speicher oft nicht. Die Wirtschaftlichkeit sollte daher genau geprüft werden.

    Photovoltaik Module im Einsatz
    SOLARWATT Panel vision pure

    Was kostet eine Photovoltaikanlage mit Speicher? 

    Der Preis für eine Photovoltaikanlage mit Speicher wird maßgeblich von den einmaligen Anschaffungskosten bestimmt. Finanziert werden müssen die Solarmodule, der Wechselrichter, der Speicher, das Montagesystem und das Energiemanagementsystem. Außerdem fallen Kosten für die Montage und die Elektroinstallation an.

    Hinzu kommen laufende Kosten für Wartung, Reinigung und Versicherungen, wobei sie im Vergleich zu den einmaligen Kosten deutlich niedriger ausfallen. Sie sollten dennoch in die Gesamtkalkulation einfließen.

    Natürlich unterscheiden sich die Kosten für eine Solaranlage mit Speicher außerdem je nach Anbieter, und auch die Art und Größe des Speichers spielen eine Rolle. Als Standard haben sich mittlerweile Lithium-Ionen-Akkus etabliert, doch auch Blei-Säure-Akkus sind im Einsatz. Tendenziell sind Stromspeicher mit größerer Speicherkapazität zu günstigeren Preisen pro Kilowattstunde zu haben.

    Üblich sind für PV-Anlagen auf Ein- oder Zweifamilienhäusern Stromspeicher mit einer Kapazität von etwa 7 bis 8 Kilowattstunden. In dieser Größenordnung können Sie mit Kosten von etwa 1.200 bis 1.400 Euro pro Kilowattstunde für den Stromspeicher rechnen. Hinzu kommen Kosten für die Montage.

    Für ein Komplettpaket aus PV-Anlage mit Speicher sind die Kosten in der Regel geringer, da nur einmalig Montage- und Anfahrtskosten anfallen. 

    Mögliche Förderungen für Solaranlagen mit Speicher

    Mithilfe einer Förderung lassen sich die Kosten für eine Photovoltaikanlage mit Speicher reduzieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ Förderungen sowohl für Photovoltaikanlagen als auch für Speicher an.

    Weitere Förderungen für Photovoltaik werden bisweilen auf Landes- oder kommunaler Ebene angeboten. Da die zur Verfügung gestellten Fördergelder jedoch meist schnell ausgeschöpft sind, sollten Sie sich dazu regelmäßig direkt an Ihrem Standort informieren.

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