Solar-Carport
Das Carport, das Strom erzeugt
Ein Solarcarport kann als Erweiterung zu einer bestehenden Photovoltaikanlage oder als Alternative dienen, falls Ihr Haus nicht für die Installation einer herkömmlichen Solaranlage geeignet ist. Als Carport-PV-Anlage nutzt er die Fläche über dem Stellplatz zur Stromerzeugung. Mit einem Stromspeicher wie der SOLARWATT Battery flex kann Ihr Auto sogar abends oder nachts wertvollen Solarstrom tanken oder Sie verwenden den Strom im Haus.
Was ein Solar-Carport so attraktiv macht
Unabhängigkeit vom Energieversorger
Mit einem Solar-Carport erzeugen Sie Ihren eigenen kostenlosen Solarstrom. Sie werden unabhängig von Energieversorgern und senken Ihre Stromkosten nachhaltig.
Carport finanziert sich selbst
Der Carport ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch Stromproduzent. Erzeugen Sie Ihren eigenen kostenlosen Solarstrom und nutzen Sie diesen anstelle von teurem Netzstrom.
Installation unabhängig von Haus
Mit einem Solar-Carport sind Sie unabhängig von den Vorgaben zu baulichen Voraussetzungen Ihres Hauses. Mehr Flexibilität und ein sich selbst finanzierender Carport sind die Vorteile.
Erweiterung Bestandsanlage
Erweitern Sie Ihre bestehende Photovoltaikanlage mit einem Solar-Carport und passen Sie die Erträge immer an Ihre individuellen Bedarfe an.

Solarstrom vom eigenen Carport
Photovoltaikanlagen gehören auf das Hausdach oder auf eine Freifläche? Nicht unbedingt. Sie haben die Möglichkeit, eine Solaranlage auf Ihrem Carport anzubringen oder Solar auf dem Carport nachzurüsten. Dabei wird das herkömmliche Carportdach durch hochwertige Design Glas-Glas-Module ersetzt. So entsteht ein Carport mit Solardach, das Ihr Fahrzeug schützt und gleichzeitig eigenen PV Strom erzeugt.
Zudem ermöglicht die teiltransparenter Ausführung eine ausreichend hohe Lichtdurchlässigkeit, so dass eine zusätzlich Beleuchtung überflüssig wird.
Die Vorteile von Solar-Carports sind:
- Verwendung leistungsstarker und teiltransparenter SOLARWATT Glas-Glas-Module
- Höchste Ertragszuverlässigkeit der Module
- 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie
- Der Carport wird aus bestem Holz nach alter Zimmermannskunst gefertigt
Für den Fall, dass Ihr Hausdach die baulichen Anforderungen für die Installation einer Photovoltaikanlage nicht erfüllt oder beispielsweise unter Denkmalschutz steht, bietet ein Carport eine willkommene Alternative. Dieser kann natürlich auch für eine Erweiterung einer bestehenden Photovoltaikanlage genutzt werden. SOLARWATT bietet Ihnen in diesem Zusammenhang eine moderne Lösung an, die unter anderem dafür sorgt, dass sich Ihr Solarcarport selbst finanziert und Sie nicht mehr von steigenden Strompreisen abhängig sind.
Wallbox mit Solarstrom vom Carport versorgen
Sie haben bereits ein Elektroauto und wollen dieses mit Solarstrom betanken? Dann stellt der Solar-Carport die ideale Ergänzung dar. Sie können den kostenlosen, selbst produzierten Solarstrom direkt zur Aufladung Ihres Fahrzeugs verwenden. Alles was Sie dafür benötigen ist eine Ladestation. So können Sie mit einer Wallbox Ihr Elektrofahrzeug innerhalb weniger Stunden bequem zuhause aufladen.
Solarcarports sind wahlweise mit ein oder zwei Stellplätzen und in verschiedenen Varianten erhältlich. Ein individueller Anstrich ist ebenfalls möglich. Ausgestattet mit teiltransparenten und leistungsstarken SOLARWATT Glas-Glas-Modulen wird Ihre persönliche Energiewende zu einem echten Highlight.
Alle Vorteile des Solar-Carports auf einen Blick
Ebenso wie mit der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach, können Sie auch mit dem Solar-Carport Ihren eigenen Strom produzieren. Damit haben Sie die Möglichkeit, sowohl Ihr Haus als auch Ihr Elektroauto zu versorgen.
Ihre Vorteile:
- Sie können Ihr Auto abends oder nachts mit Solarstrom aufladen
- Maximale Flexibilität, die es Ihnen erlaubt, das System sowohl im Einzel- als auch im Doppelcarport einsetzen zu können
- Eine hochwertige Konstruktion aus Qualitätsholz, die sich als äußerst robust gegenüber äußeren Einflüssen erweist
Die integrierten teiltransparenten Solarmodule mit leistungsstarken Solarzellen fungieren als Energielieferanten und stellen damit eine ideale Ergänzung zur klassischen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach dar. Zudem schützen Sie Ihr Fahrzeug vor Witterungseinflüssen und dienen als Schattenspender.
Wahlweise haben Sie mit dem Solar-Carport zusätzlich die Möglichkeit, bei Bedarf auch auf das intelligente Energiemanagement mit seinem integrierten Stromspeicher zurückzugreifen. Durch die Verwendung dieser beiden Komponenten können der Eigenverbrauch gesteigert und die flexible Nutzung Ihres Stroms noch mehr erhöht werden. Gern unterstützen unsere Fachinstallateure Sie bei Ihrem Solarcarport von der Planung bis zur Ausführung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
FAQ zu Solar-Carports
Ein Solar-Carport lohnt sich vor dann, wenn der erzeugte Solarstrom selbst genutzt wird. Besonders wirtschaftlich ist er in Kombination mit einem E Auto, einer Wallbox, einem Stromspeicher oder anderen größeren Stromverbrauchern im Haushalt.
Besonders sinnvoll ist ein Solar-Carport, wenn auf dem Hausdach keine geeignete Fläche vorhanden ist, wenn ein neues Carport ohnehin geplant ist oder wenn das E Auto regelmäßig zu Hause geladen werden soll.
Ob sich ein Solar-Carport im Einzelfall lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Anschaffungskosten,
- Größe der PV Anlage,
- Standort,
- Ausrichtung,
- Verschattung,
- Stromverbrauch,
- Strompreis,
- Einspeisevergütung
- und möglicher Förderung.
Ein Solar-Carport ist meist teurer als ein einfacher Carport und oft auch teurer als eine PV Anlage auf einem vorhandenen Hausdach. Dafür kombiniert er Wetterschutz für das Fahrzeug mit eigener Stromerzeugung und kann zusätzliche Flächen für Photovoltaik nutzbar machen.
Die Preise für Solar Carports hängen stark von Größe, Material, Bauart, PV Leistung und Ausstattung ab. Als grobe Orientierung können Solar Carports für private Haushalte je nach Ausführung mehrere Tausend bis mehrere Zehntausend Euro kosten. Komplettsysteme liegen häufig im Bereich von etwa 7.000 bis 25.000 Euro. Mit Wallbox, höherer PV Leistung, hochwertiger Konstruktion oder Stromspeicher können die Kosten entsprechend steigen.
Wie viel Strom ein Solar-Carport erzeugt, hängt von der installierten PV Leistung, dem Standort, der Ausrichtung, der Neigung der Module und möglicher Verschattung ab. In Deutschland erzeugt eine gut geplante Photovoltaikanlage grob etwa 850 bis 1.200 Kilowattstunden Strom pro Jahr und installiertem Kilowattpeak.
Ein Solar-Carport mit 5 kWp Leistung kann daher überschlägig etwa 4.250 bis 6.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen. Bei sehr guter Ausrichtung und wenig Verschattung kann der Ertrag höher liegen, bei ungünstiger Ausrichtung oder Verschattung niedriger.
Zur Einordnung: Ein Elektroauto verbraucht je nach Modell und Fahrweise oft etwa 15 bis 20 kWh pro 100 Kilometer. Das bedeutet, dass ein Carport mit 5 kWp Solardach rechnerisch Strom für bis zu 30.000 Kilometer pro Jahr liefern kann, wenn der erzeugte Solarstrom vollständig zum Laden des Fahrzeugs genutzt wird.
Ja, Solar auf dem Carport nachzurüsten ist grundsätzlich möglich. Ob die Nachrüstung einfach umgesetzt werden kann, hängt aber stark von der vorhandenen Konstruktion ab. Entscheidend sind vor allem Statik, Dachfläche, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und die Frage, ob das Carport die zusätzlichen Lasten durch Solarmodule, Montagesystem, Wind und Schnee sicher tragen kann.
Bei bestehenden Carports muss ein Fachbetrieb prüfen, ob das Dach geeignet ist oder verstärkt werden muss. Besonders wichtig ist die bauliche Sicherheit, weil Solarmodule auf einem Carport über Personen, Fahrzeugen und Verkehrsflächen montiert werden können. Je nach Konstruktion können besondere Anforderungen an die verwendeten Module und die Befestigung gelten.
Wenn das vorhandene Carport statisch ungeeignet ist, kann ein neues Solar-Carport oft die bessere Lösung sein. Dabei werden Tragkonstruktion, Modulfläche, Entwässerung, Verkabelung und Wechselrichter von Anfang an gemeinsam geplant.
Ob ein Solar-Carport eine Baugenehmigung braucht, hängt vom Bundesland, der Größe, der Höhe, dem Standort auf dem Grundstück und den örtlichen Bauvorschriften ab. In vielen Fällen sind kleinere Carports bis zu bestimmten Größen genehmigungsfrei oder verfahrensfrei.
Doch auch bei genehmigungsfreien Carports müssen baurechtliche Vorgaben eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel Abstandsflächen, Grenzbebauung, Vorgaben aus dem Bebauungsplan, Standsicherheit, Schneelasten, Brandschutz und gegebenenfalls Denkmalschutz. Bei größeren Solar-Carports, gewerblichen Anlagen oder Sonderfällen können zusätzliche Anforderungen gelten.
Vor der Planung sollte immer beim zuständigen Bauamt geprüft werden, welche Regeln am konkreten Standort gelten. Eine kurze Bauvoranfrage kann helfen, spätere Probleme zu vermeiden.
Ja, ein Solar-Carport mit netzgekoppelter Photovoltaikanlage muss in Deutschland angemeldet beziehungsweise registriert werden. Die PV Anlage muss im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Für neue Anlagen gilt grundsätzlich eine Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme.
Zusätzlich muss der Netzanschluss mit dem zuständigen Netzbetreiber abgestimmt werden. In der Praxis übernimmt diese Schritte häufig der Fachbetrieb, der die PV Anlage installiert. Trotzdem bleibt der Anlagenbetreiber dafür verantwortlich, dass die Anlage korrekt registriert und angemeldet wird.
Optimal für einen Solar-Carport ist in Deutschland meist eine möglichst verschattungsfreie Südausrichtung mit einer Modulneigung von etwa 30 Grad. Damit lässt sich in vielen Fällen ein sehr hoher Jahresertrag erzielen.
Abweichungen sind jedoch häufig unproblematisch. Südost und Südwest liefern meist ebenfalls sehr gute Erträge. Auch eine Ost West Ausrichtung kann sinnvoll sein, wenn der Strom stärker morgens und nachmittags erzeugt werden soll. Das passt oft gut zum Eigenverbrauch, zum Beispiel wenn ein E Auto zu bestimmten Tageszeiten geladen wird.
Auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene gibt es zahlreiche Förderungen, die unter anderem auch für die Finanzierung eines Solar-Carports genutzt werden können. Auf Bundesebene zählt beispielsweise die Einspeisevergütung dazu, die Hausbesitzer für die Einspeisung von grünem Strom ins öffentliche Stromnetz erhalten. Zudem gibt es zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die für die Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen – also auch auf Garagendächern – genutzt werden können. Weitere Informationen dazu erhalten Hausbesitzer auch in unserem separaten Ratgeber zur Förderung von Photovoltaikanlagen.
Ist das Garagendach groß genug, statisch geeignet und passend ausgerichtet, lässt es sich hervorragend mit Solarmodulen ausstatten. Der produzierte Strom kann zum Beispiel für das Laden des E-Autos verwendet werden. Je nach Größe des Carports oder der Garage kann so ein Teil des Strombedarfs im Haushalt gedeckt werden.
Besonders geeignet sind Module wie SOLARWATT Panel vision construct, die für ihre Robustheit, Effizienz und Belastbarkeit bekannt sind. Sie bieten neben der Kombination aus hoher Leistung und ästhetischem Design den Vorteil einer Teiltransparenz. Das heißt, es ist auch unter dem Solar-Carport hell genug, um ohne zusätzliche Beleuchtung auszukommen.
Ja, ein Solarcarport mit Speicher und Wallbox kann den selbst erzeugten Solarstrom besonders flexibel nutzbar machen. Tagsüber kann der Strom direkt ins E Auto fließen, während überschüssige Energie im Stromspeicher zwischengespeichert und später im Haushalt oder zum Laden genutzt wird.
In der Praxis zeigt sich, dass Solar-Carports besonders dann überzeugen, wenn sie frühzeitig als Gesamtsystem geplant werden. Wichtig sind eine passende Modulfläche, sichere Statik, gute Ausrichtung, wenig Verschattung sowie die Kombination mit Wallbox, Speicher oder Energiemanagement.








