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Häufig gestellte Fragen
Für Kundinnen und Kunden bietet dies das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine 22 kW-Version verursacht nicht nur deutlich höhere Kosten, sondern weist insbesondere im unteren Leistungsbereich auch eine geringere Effizienz auf. Außerdem muss eine 22 kW-Wallbox nicht nur angemeldet, sondern in der Regel auch genehmigt werden (häufig mit zusätzlichem Aufwand und Kosten). Sie ist physisch größer und benötigt aufgrund ihres Gewichts möglicherweise zwei Installateure.
Grundsätzlich werden Kundinnen und Kunden ihr Fahrzeug möglichst häufig anschließen, um die Vorteile des bidirektionalen Ladens optimal zu nutzen (z. B. Vehicle-to-Home zur Nutzung von PV-Überschüssen). In Kombination mit der großen Reichweite der neuen BMW BEV-Modelle ist 11 kW die wirtschaftlich sinnvollste Lösung.
Fördermöglichkeiten unterscheiden sich je nach Markt. In Deutschland kann eine Förderung über die KfW für bidirektionale Wallboxen verfügbar sein – abhängig von aktuellen Programmen. Bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Förderbedingungen.
Bidirektionales Laden hat keinen Einfluss auf die Garantiebedingungen Ihrer Hochvoltbatterie bei BMW. Die virtuelle Laufleistung zeigt lediglich, wie intensiv das bidirektionale Laden genutzt wurde. Für die Garantie von bis zu 8 Jahren oder 160.000 km zählen ausschließlich die tatsächlich gefahrenen Kilometer.
Um das volle Potenzial von Vehicle-to-Home (V2H) auszuschöpfen, sollten Sie Ihr Fahrzeug so oft wie möglich an die BMW Wallbox Professional angeschlossen lassen – idealerweise über Nacht – und sonnige Stunden nutzen, um überschüssige Solarenergie in der Fahrzeugbatterie zu speichern. Für den täglichen Fahrbedarf wird ein Mindest-Ladezustand von 10–50 % empfohlen, der möglichst niedrig eingestellt werden sollte. Dadurch kann die Batterie oberhalb dieses Bereichs automatisch mit überschüssiger Solarenergie bis maximal 80 % geladen und bei Bedarf entladen werden. Ein Ladeziel mit Abfahrtszeit ist nur für längere Fahrten sinnvoll. In diesem Fall wird die Batterie nur bis zum Ziel geladen und nicht entladen. Bei Ladezielen von 80 % oder höher wird die Batterie während des gesamten Ladevorgangs nicht entladen, um das Ziel mit möglichst viel Solarenergie zu erreichen und die Batterie zu schonen. Alle Lade- und Entladevorgänge können bequem in der My BMW App überwacht werden.
Das AC-Laden ist prinzipiell mit allen Autos mit Typ2 Ladesteckern möglich (vermutlich 95% aller neuen E-KfZ) Das AC-Entladen wird aktuell von den meisten Herstellern nicht unterstützt.
Bekannt lt. ADAC Übersicht sind aktuell nur:
- Polestar 3
- Renault R5
- Volvo EX90
Wichtig dabei: AC-Entladen sowie V2G und/oder V2H Unterstützung.
Quelle: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/bidirektionales-laden/
Alle anderen Hersteller setzen aktuell auf DC Bidirektionalität oder andere Use Cases wie V2L
V2H - Vehicle to Home
V2G - Vehicle to Grid
V2L - Vehicle to Load (meist onboard 230V Steckdose)
Bestandskunden mit einem Installationsdatum vor dem 28.04.25 erhalten einen kostenfreien Testzeitraum von 3 Monaten. Neukunden nach dem 28.04.25 können Home plus 1 Monat kostenfrei nutzen.
- Verwenden Sie die Bluetooth Einstellungen eines Mobilgerätes, um zu prüfen, ob ein Gerät mit dem Bluetooth-Namen der Charger-Seriennummer in der Nähe gefunden wird.
- Wenn das Mobilgerät die SN des Charger findet, handelt es sich im Allgemeinen um ein Berechtigungsproblem der SOLARWATT Pro app, das verhindert, dass die App Bluetooth-Scanberechtigungen erhält. Bitte prüfen Sie, ob die Bluetooth- und Standortberechtigungen der App erteilt wurden und ob die Bluetooth- und Standortberechtigungen des Mobiltelefons aktiviert sind.
- Wenn keine Probleme mit den Berechtigungen vorliegen, empfehlen wir, die App zu deinstallieren und neu zu installieren. Versuchen Sie erneut eine Verbindung herzustellen oder wechseln Sie zu einem anderen Telefon.
Es gibt mehrere Komponenten, die Einfluss auf die Ladeleistung haben können: Charger, Ladekabel, Elektroauto, Energiemanagement, Lastmanagement. Sollte die Ladeleistung reduziert sein, dann beenden Sie den Ladevorgang (Abstecken des Elektroautos) und starten Sie ihn erneut. Beobachten Sie das Ladeverhalten über ein bis zwei Tage. Sollte die Ladeleistung dauerhaft reduziert sein, dann befolgen Sie die hier aufgeführten Punkte:
- Prüfen Sie die Nennleistung des Elektroautos (Ladeleistung / Anzahl Phasen / maximal Ladestrom).
- Prüfen Sie die Ladeeinstellungen im Bordcomputer des Elektrofahrzeuges.
- Prüfen Sie die Nennleistung des Ladekabels (Ladeleistung / Anzahl Phasen / maximal Ladestrom).
- Prüfen Sie in der SOLARWATT Pro app den im Charger konfigurierten maximal zulässigen Ladestrom (maximal 16 A, entspricht 11 kW dreiphasig).
- Prüfen Sie den Füllstand (SOC) und die Temperatur der Fahrzeugbatterie. Bei einem niedrigen (< 25 %) oder einem hohen (> 85 %) Füllstand der Fahrzeugbatterie reduziert der Laderegler vom Elektroauto die Ladeleistung um die Batterie so schonend wie möglich zu laden. Das gleiche gilt für zu niedrige (< 10 °C) oder zu hohe (>30 °C) Temperaturen der Fahrzeugbatterie.
- Wenn dynamisches Lastmanagement aktiviert ist, kann es dazu kommen, dass die Ladeleistung reduziert wird, um den Netzanschluss nicht zu Überlasten. Prüfen Sie ob aktuell eine hohe Hauslast vorliegt.
- Wenn der Charger an das Energiemanagement angebunden ist, kann es dazu kommen, dass die Ladeleistung vom Energiemanagement reduziert wird. Prüfen Sie die Einstellungen im Energiemanagement (Schaltschwellen, Zeitpläne).
- Der AUS-Knopf am Charger ist gedrückt / verklemmt. Drehen Sie den Aus-Knopf um ihn wieder in den Ausganszustand zu bringen.
Maßnahmen:
- Um den Einfluss des Energiemanagements ausschließen zu können, trennen Sie den Charger vom Netzwerk (Netzwerkstecker vom Charger abziehen oder Netzwerkstecker vom Manager / Router abziehen). Das Energiemanagement kann nun keine Vorgaben an den Charger senden. Starten Sie den Charger neu (Sicherung AUS / AN) und warten Sie 2 -3 Minuten bis der Charger wieder voll funktionsfähig ist. Anschließend stecken Sie das Elektroauto an den Charger und starten den Ladevorgang. Ist die Ladeleistung erneut reduziert, dann liegt die Ursache dafür beim Elektroauto oder bei der Wallbox bzw. Ladekabel. Wird hingegen mit voller Leistung geladen, dann liegt die Ursache vermutlich im Energiemanagement.
- Um den Einfluss vom Elektroauto ausschließen zu können, testen Sie (falls möglich) die Ladeleistung des Elektroautos an einer anderen AC-Wallbox.
- Um den Einfluss des Charger (bzw. Installation) ausschließen zu können, testen Sie (falls möglich) die Ladeleistung des Chargers mit einem anderen Elektroauto.
- Um den Einfluss des Ladekabels ausschließen zu können (Charger mit Buchse / Shutter) testen Sie (falls möglich) ein anderes Ladekabel.
Vor dem Inverter einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter, RCD) zu installieren, ist optional und richtet sich vornehmlich nach den länderspezifischen Vorgaben oder lokalen Anforderungen (z.B. individuellen Brandschutzvorgaben) für den Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern.
Wenn ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter, RCD) installiert wird, muss der Schalter einen Bemessungsfehlerstrom von mindestens 300 mA haben.
Der Planungsbereich für den Inverter vision three in der Online Installationsanleitung bietet zu jeder jeweils geplanten Anlagenkonstellation Schaltpläne, die auch die optionalen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, RCD) enthalten.
Einfach auf der folgenden Seite über das +-Symbol das Inhaltsverzeichnis aufklappen und gesuchte Anlagenkonstellation auswählen:
Wenn Sie eine Battery flex DC mit Netzersatzbetriebsfunktion betreiben, dann empfiehlt sich die Einstellung eines backup – SoC von mindestens 10% (maximal 60%), um für solche Fälle vorbereitet zu sein. Je nachdem, wie lange nach dem fehlgeschlagenen automatischen Umschaltversuch der Neustart durchgeführt wird, kann man den Ladezustand der Batterie noch an den Performance-LEDs erkennen, ggf. hat sich die Battery flex DC aber auch schon automatisch abgeschaltet, um Verluste zu minimieren.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Prüfen Sie Ihren Haushalt, ob nicht dringend gebrauchte Geräte eingeschaltet oder in einer Steckdose eingesteckt vorhanden sind, die abgeschaltet werden können, um die Zuschaltung in den Netzersatzbetrieb zu erleichtern.
- Schalten Sie den DC-Schalter am Kontron-Wechselrichter von „1“ auf „0“
- Schalten Sie den Geräteschalter an der base DC (rechts unten hinter der Klappe) aus. Der Schalter ist dann bündig mit dem Schalterring.
- Warten Sie ca. 10 Sekunden und schalten den Geräteschalter an der base DC wieder an. Der Schalter ist dann eingedrückt und der Schalterring leuchtet grün.
- Schalten Sie den DC-Schalter am Kontron-Wechselrichter wieder von „0“ auf „1“ blaue und rote LEDs blinken.
- Das System aus Wechselrichter und Batterie startet neu, nach ca. 1 Minute wird die Zuschaltung versucht, man hört Relais am hy-switch schalten. Wenn der Versuch gelingt, ist der Netzersatzbetrieb hergestellt und die grüne LED am Wechselrichter blinkt langsam.
Sollte dieser Versuch erneut scheitern, kontrollieren Sie nochmals den Haushalt auf nicht notwendige Verbraucher. Sollten Sie mehrere Kühl- oder Gefrierschränke betreiben, kann es helfen, diese zunächst aus der Steckdose zu ziehen und nach erfolgter Umschaltung in den Netzersatzbetrieb einzeln und zeitversetzt wieder einzustecken.