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Häufig gestellte Fragen
Nein. Der SOLARWATT Battery vision ist für den regulären Betrieb bis zu einem Ladezustand von 100 % ausgelegt. Daher ist es unkritisch, wenn der Speicher an sonnigen Tagen regelmäßig vollständig geladen wird und über mehrere Stunden einen hohen Ladezustand hält.
Die verwendete Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LiFePO₄) zeichnet sich durch eine hohe Zyklenfestigkeit und Lebensdauer aus. Zusätzlich verfügt das Batteriemanagementsystem über geeignete Reserven und Schutzmechanismen, um Alterungseffekte zu minimieren. Regelmäßige Volladungen können zudem hilfreich sein, damit das System den Ladezustand der Batterie präzise bestimmen kann.
Eine häufige Volladung im normalen Betrieb führt daher nicht zu einer außergewöhnlich schnellen Alterung des Speichers und liegt innerhalb des vorgesehenen Einsatzbereichs.
Ja. Wenn der Battery vision als Energiereserve für Notstrom- oder Backup-Anwendungen genutzt wird, kann ein Ladezustand von 100 % dauerhaft vorgehalten werden. Dieser Betriebsfall wird vom System unterstützt und entspricht dem vorgesehenen Einsatzbereich des Speichers.
Die im Battery vision eingesetzten LiFePO₄-Zellen sind für eine hohe Lebensdauer ausgelegt. Darüber hinaus reduzieren interne Reserven und Schutzmechanismen mögliche Alterungseinflüsse. Auch regelmäßige oder dauerhafte Volladungen sind aus Sicht des Batteriemanagements zulässig.
Aus einem dauerhaft hohen Ladezustand als Backup-Reserve ergeben sich keine besonderen Garantieeinschränkungen. Der Speicher ist darauf ausgelegt, im Bedarfsfall jederzeit seine maximale Energiemenge bereitstellen zu können.
Neben der PV-Erzeugung spielen auch der aktuelle Stromverbrauch im Haushalt, die Priorisierung anderer Verbraucher, das Lastmanagement am Netzanschlusspunkt sowie mögliche Vorgaben aus einer §14a-Steuerung eine Rolle.
Der SOLARWATT Manager wählt deshalb automatisch die passende Ladeart: Bei geringerer verfügbarer Leistung wird 1-phasig geladen, damit auch kleinere PV-Überschüsse genutzt werden können. Steht dauerhaft mehr Leistung zur Verfügung, erfolgt automatisch die Umschaltung auf 3-phasiges Laden. So wird ein möglichst großer Leistungsbereich abgedeckt und der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms maximiert, ohne die verfügbare Anschlussleistung zu überschreiten.
Der SOLARWATT Manager berücksichtigt zusätzlich den Stromverbrauch im Haushalt, die Ladeleistung des Batteriespeichers sowie aktive Energiemanagement-Funktionen wie Lastmanagement oder netzdienliche Regelungen nach §14a EnWG.
Steht nach Berücksichtigung dieser Faktoren nur ein kleiner PV-Überschuss zur Verfügung, lädt das Fahrzeug zunächst 1-phasig mit geringerer Leistung. Dadurch können auch kleinere Solarstromüberschüsse genutzt werden, anstatt das Laden komplett zu unterbrechen. Sobald mehr Leistung verfügbar ist, erhöht der SOLARWATT Manager die Ladeleistung automatisch oder schaltet auf 3-phasiges Laden um.
Das Lastmanagement überwacht kontinuierlich die Leistung am Netzanschlusspunkt. Wird die verfügbare Anschlussleistung knapp, reduziert der SOLARWATT Manager automatisch die Ladeleistung des Elektroautos. Sobald wieder ausreichend Leistung zur Verfügung steht, wird die Ladeleistung wieder erhöht. Dadurch wird sichergestellt, dass die maximale Anschlussleistung des Hausanschlusses nicht überschritten wird und alle angeschlossenen Verbraucher zuverlässig betrieben werden können.
Alle Informationen zum Lastmanagement.
Die verfügbare Ladeleistung Ihres Elektroautos wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Der SOLARWATT Manager berücksichtigt dabei nicht nur die Ladeanforderung des Fahrzeugs, sondern das gesamte Energiesystem Ihres Hauses.
Läuft gleichzeitig eine Wärmepumpe, ein Batteriespeicher oder ein anderer großer Verbraucher, kann die Ladeleistung automatisch reduziert werden, um die maximal verfügbare Anschlussleistung am Netzanschlusspunkt einzuhalten. So werden Lastspitzen vermieden und der bestehende Netzanschluss optimal genutzt.
Alle Informationen zum Lastmanagement.
Zusätzlich kann die Ladeleistung durch das Energiemanagement im Rahmen der PV-Optimierung angepasst werden. Dabei lädt das Fahrzeug bevorzugt mit selbst erzeugtem Solarstrom. Sinkt der verfügbare PV-Überschuss, reduziert der SOLARWATT Manager die Ladeleistung entsprechend oder passt die Anzahl der Ladephasen automatisch an.
Alle Informationen zur PV-Optimierung.
Bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG können zudem netzseitige Leistungsbegrenzungen durch den Netzbetreiber berücksichtigt werden. Auch in diesem Fall stellt das System sicher, dass das Elektroauto weiterhin lädt, jedoch gegebenenfalls mit einer geringeren Leistung.
Das Ergebnis: Ihr Elektroauto lädt jederzeit möglichst effizient, netzkonform und mit einem möglichst hohen Anteil an selbst erzeugtem Solarstrom.
Für Kundinnen und Kunden bietet dies das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine 22 kW-Version verursacht nicht nur deutlich höhere Kosten, sondern weist insbesondere im unteren Leistungsbereich auch eine geringere Effizienz auf. Außerdem muss eine 22 kW-Wallbox nicht nur angemeldet, sondern in der Regel auch genehmigt werden (häufig mit zusätzlichem Aufwand und Kosten). Sie ist physisch größer und benötigt aufgrund ihres Gewichts möglicherweise zwei Installateure.
Grundsätzlich werden Kundinnen und Kunden ihr Fahrzeug möglichst häufig anschließen, um die Vorteile des bidirektionalen Ladens optimal zu nutzen (z. B. Vehicle-to-Home zur Nutzung von PV-Überschüssen). In Kombination mit der großen Reichweite der neuen BMW BEV-Modelle ist 11 kW die wirtschaftlich sinnvollste Lösung.
Beim bidirektionalen Laden wird die Hochvoltbatterie eines Elektrofahrzeugs als Zwischenspeicher für elektrische Energie genutzt. Mit der BMW Wallbox Professional oder einem geeigneten Adapter kann Energie aus der Fahrzeugbatterie entweder in das Hausnetz (V2H) oder in das öffentliche Netz (V2G) eingespeist oder zur Versorgung externer Geräte genutzt werden (V2L). Bidirektionales Laden unterstützt die Energiewende und erhöht im Vergleich zu ungesteuertem Laden die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Bei V2H wird die Batterie vor allem dann geladen, wenn überschüssiger PV-Strom verfügbar ist.
Bitte beachten: Der Wechsel zwischen V2H und V2G ist derzeit nicht möglich.
Vehicle-to-Home (V2H) erhöht den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem PV-Strom und kann dadurch den Netzbezug reduzieren.
Dabei haben die Mobilitätsanforderungen der Nutzerinnen und Nutzer stets oberste Priorität, wie zum Beispiel Abfahrtszeit und gewünschter Ladezustand. Diese können über die My BMW App oder im Fahrzeug eingestellt werden.
In Europa wird V2H nur bei bestehendem Anschluss an das öffentliche Stromnetz angeboten. Eine Notstromfunktion bei Stromausfällen ist nicht verfügbar.
Für Vehicle-to-Home (V2H) sind keine speziellen Stromtarife erforderlich, da die Optimierung ausschließlich auf PV-Überschüssen basiert. Eine Optimierung von V2H auf Basis spezieller Stromtarife wird aktuell nicht unterstützt.
Für Vehicle-to-Grid (V2G) ist ein spezieller Stromtarif erforderlich, der die Einspeisung ins Netz erlaubt und diese entsprechend dem Angebot des Energieversorgers vergütet – beispielsweise durch Gutschriften auf der Stromrechnung. In Deutschland ist V2G zum Start ausschließlich mit dem V2G-Stromtarif von E.ON verfügbar und nur möglich, wenn keine Photovoltaikanlage installiert ist (Ausnahme: PV-Anlagen mit Volleinspeisung sind zulässig).