E-Mobilität und Photovoltaik

Elektroauto umweltfreundlich und kostengünstig mit Solarstrom "betanken"

Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Für die stromgetriebenen Fahrzeuge sprechen:

  • niedrige Emissionswerte
  • geringe Lärmbelästigung
  • vergleichsweise niedrige Unterhaltungskosten

Die Möglichkeit, die persönliche Energiewende voranzutreiben, ist zudem ein wichtiger Impulsgeber bei der Entscheidung für ein Elektroauto.

Ein weiteres wichtiges Argument für das elektrisch betriebene Fahrzeug sind die geringen Mobilitätskosten. Am günstigsten fallen diese aus, wenn der Strom nicht aus der Steckdose vom Netzbetreiber kommt, sondern wenn selbst produzierten Solarstrom eingesetzt wird. In Verbindung mit einer intelligenten Ladesteuerung (z. B. über den SOLARWATT EnergyManager) lassen sich die Kosten auf etwas über 2 Euro pro 100 km senken.

kraftstoffkosten

Um Ihr Elektrofahrzeug mit kostenlosen Solarstrom aus Ihrer Photovoltaikanlage zu laden, benötigen Sie eine Ladestation für Elektroautos. Diese wird direkt am Stellplatz Ihres Privatfahrzeugs installiert. Dann können Sie immer, wenn Sie zuhause sind, Ihr Auto aufladen. Sie werden bei den Ladevorgängen zeitlich unabhängig, Anmelde- sowie Zahlvorgang, die in der Regel bei öffentlichen Ladestationen erforderlich sind, entfallen. Sie stecken lediglich den Stecker an und der Ladevorgang beginnt - einfach, schnell und unkompliziert.

SOLARWATT bietet Ihnen zwei Lösungen an, die Ihnen das Laden Ihres Elektroautos zuhause ermöglichen, die BMW i Wallbox Pure und die Keba Wallbox P30.

Elektroautos laden mit Solarstrom - die clevere Alternative

Solar Carport als Ladestation das Elektroauto

Die meisten Stromtankstellen und Ladesäulen betanken die Elektrofahrzeuge mit Netzstrom, unabhängig ob es sich um öffentliche oder private Ladestationen handelt. Sinnvoller ist es jedoch, den Strom durch regenerative Energien wie Photovoltaik zur Verfügung zu stellen.

Der selbst erzeugten Solarstrom aus der Photovoltaikanlage kann für die Aufladung des Elektroautos genutzt werden. Kombiniert mit einem Stromspeicher ist die Aufladung auch in den Abend- und Nachtstunden möglich. Neben der Erhöhung des Eigenverbrauchs an Solarstrom und der daraus resultierenden Senkung des Netzstrombezugs ist das Aufladen mit der privaten Ladestation für Elektroautos kostenlos.

Elektromobilität – Besser als ihr Ruf

Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung war es, dass auf Deutschlands Straßen im Jahr 2020 eine Million Elektro-Autos unterwegs sind. Die Zulassungszahlen zeigen jedoch, dass dieses Ziel aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erreicht wird.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig. So sind vielen Interessenten die Preise für Elektrofahrzeuge noch zu hoch. Dabei gilt zu beachten, dass das Spektrum an elektrisch betriebenen Fahrzeugen breit ist und die Preise dementsprechend variieren. Kleine E-Fahrzeuge gibt es schon ab 12.000 Euro. Nach oben hin ist die Preisskala jedoch offen. Die absehbare Produktion größerer Stückzahlen wird in der Zukunft aber dafür sorgen, dass die Anschaffungskosten für E-Fahrzeuge weiter sinken.

Neben dem Preis halten auch Lücken in der Ladeinfrastruktur Interessenten vom Umstieg auf die E-Mobilität ab. Nicht zu vergessen: Das Image der „Stromer“ könnte besser sein.

So hat sich die Reichweite der E-Fahrzeuge in den letzten Jahren deutlich erhöht, manche Modelle schaffen bis zu 400 km mit einer „Tankfüllung“, die Topmodelle gar bis 600 km. Reichweiten von 200 bis 300 km sind aber der Standard. Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Nutzer täglich weniger als 100 km fahren, sind diese Bedenken hinfällig.

Falsche Vorstellungen gibt es auch zu den Ladezeiten von Elektro-Autos. Mit Strom aus der Haushaltssteckdose lässt sich ein Fahrzeug in vier bis sechs Stunden vollständig aufladen. An Schnellladestationen dauert der Ladevorgang zwischen 30 und 60 Minuten, die neuste Generation erreicht sogar Ladezeiten von 10 bis 30 Minuten. Mit ein bisschen Planung greift also auch dieses Argument nicht mehr.

Zahl der Neuzulassungen an Elektroautos in Deutschland
Jahr Zulassungen
2010 541
2011 2.154
2012 2.956
2013 6.051
2014 8.522
2015 12.363
2016 11.410
2017 25.056
2018 36.062

Quelle: Statista

Elektromobilität – Eine Idee mit Zukunft

Elektroauto mit Solarstrom betanken
Achten Sie auf den im Elektrofahrzeug enthaltenen Ladeanschluss. Informationen dazu finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren.

Wer glaubt, Elektromobilität wäre eine neue Erfindung, der täuscht sich. Bereits im frühen 19. Jahrhundert experimentierten Ingenieure mit dem Elektroantrieb, vor allem für Schienenfahrzeuge. Als erstes offizielles Elektrofahrzeug für die Straße gilt das Dreirad von Gustave Trouvé. Bleiakkumulatoren beschleunigten das Gefährt auf ganze 12 km/h.

Erste Elektroautos wurden Ende der 1880er Jahre gebaut. Das vierrädrige Elektroauto der Coburger Maschinenfabrik A. Flocken ist vermutlich der erste elektrisch angetriebene Pkw der Welt.

Eine Hochzeit erlebten die E-Autos um die Jahrhundertwende, insbesondere in den USA. In New York lag der Anteil der „Stromer“ im Jahr 1901 bei 50 Prozent. Kein Wunder: Mit Reichweiten von 100 km waren Elektroautos doch die idealen Stadtfahrzeuge. Ab 1910 setzten sich dann jedoch die Autos mit Verbrennungsmotoren durch. Dank höherer Reichweite und billigen Kraftstoffen waren sie den E-Mobilen überlegen.

Ölkrise, steigende Preise für Kraftstoffe, Umweltprobleme: Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde wieder vermehrt nach Alternativen zum Verbrennungsmotor gesucht. Mittlerweile haben viele Fahrzeughersteller elektrisch angetriebene Modelle im Programm. Die Bereitschaft auf „Stromer“ umzusteigen wächst, auch wenn Deutschland im weltweiten Vergleich hinterherhinkt. Europäischer Spitzenreiter in Sachen E-Mobilität ist Norwegen. Hier liegt der Anteil der reinen Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen bei fast 50 %. Zum Vergleich: Die 36.000 deutschen Neuzulassungen von E-Mobilen im Jahr 2018 machen bei einer Gesamtzahl von 3,44 Millionen Neuzulassungen (Angabe Kraftfahrzeugbundesamt) gerade einmal 0,1 Prozent aus.

Unbestreitbar ist jedoch, dass die Zeit der Mobilität auf Grundlage von Verbrennungsmotoren zu Ende geht. In Ländern wie Frankreich gibt es bereits konkrete Vorhaben, den Verkauf dieser Fahrzeuge zu verbieten. Die Zukunft gehört alternativen Antrieben und damit auch dem Elektroauto. Die Kombination mit Photovoltaik macht den Umstieg auch finanziell attraktiver.