Wie man den ökologischen Fußabdruck und die Kosten gering hält.

Bastian Schendzielorz entwirft und baut Klimahäuser aus Holz und Lehm. Er erlebt täglich, welchen positiven Einfluss innovatives Bauen und regenerative Energien auf den Planeten haben.
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7
Energiekosten
Die smarte Bauweise des Klimahauses ermöglicht es, die monatlichen Energiekosten auf diesen extrem geringen Betrag reduzieren. Holz für den Kamin inklusive.
44%
Autarkie
Bei der Planung des Hauses wurde alles daran gesetzt, möglichst unabhängig von Energie- und Wärmequellen zu sein. Der Einsatz unseres Systems für möglichst viel Unabhängigkeit ist da nur konsequent.
5.738kWh
Jahresverbrauch
Das Klimahaus von Bastian Schendzielorz wird mit Infrarotheizungen beheizt, welche zusätzlich sauberen Strom verbrauchen, aber dafür Heizkosten und fossile Brennstoffe einsparen.
26
Module
Dank der idealen Ausrichtung des Daches nach Südwesten und der Lage in Süddeutschland können die Module tagsüber viel Energie produzieren und in den Speicher einspeisen.

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Die Bauweise unserer Häuser hat großen Einfluss auf das Klima.

Wenn man sich die Häuser anschaut, die Bastian Schendzielorz entwickelt, plant und baut, könnte man denken, es handele sich um reine Designobjekte. Doch trotz des mehr als gelungenen Äußeren war der Anreiz des Tüftlers aus Simbach am Inn vor allem die bestmögliche Energiebilanz. Und die fängt bei der Auswahl der Baustoffe an:

“Ich achte bei jedem verwendeten Baustoff auf die Energiebilanz, damit das Haus nach Erstellung schon eine möglichst positive Primärenergiebilanz hat.”

Damit ist Bastian Schendzielorz zwar nicht allein auf der Welt, gehört jedoch zu einer absoluten Minderheit in der Baubranche. Und die ist weltweit für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Allein die Zementherstellung ist bereits für ca. 10 % der globalen Emissionen verantwortlich. Zum Vergleich: Der gesamte Flugverkehr macht nur ca. 2 - 3 % aus. 

Dementsprechend war die nächste Frage, wie man das Haus auch möglichst energieeffizient betreiben kann. Auch hierbei denkt Schendzielorz ganzheitlich. 

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„Ich wollte ein Modul aus Deutschland, das war von Anfang an klar für mich. Das gehört für mich einfach dazu zum ökologischen Bauen, das man eben nicht Produkte einsetzt, die einmal quer durch die Welt geschippert werden.“
Bastian Schendzielorz, Geschäftsführer Gutes Klima Haus GmbH

So fing Schendzielorz an, sich mit Photovoltaikanlagen auseinanderzusetzen und Anbieter zu kontaktieren. Meistens fehlte ihm der Blick fürs große Ganze. Doch gemeinsam konnten wir eine gute Lösung für die individuellen Anforderungen des Passivhauses finden. Die Wärme dieses Hauses wird durch eine Infrarotheizung und einen Holzofen erzeugt. Die Heizung wird natürlich nach Möglichkeit mit Solarstrom gespeist. Damit davon immer genügend vorhanden ist, befindet sich auch ein Speicher im Haus.

“Wenn ich meinen normalen Stromverbrauch ohne die Heizung betrachten würde, dann wären wir wahrscheinlich bei 80 bis 90 % Autarkie.” 

Die Warmwasseraufbereitung geschieht durch eine Wärmepumpe. Und auch hier ist das Klimahaus anders als die meisten anderen Häuser. Üblicherweise befinden sich Wärmepumpen im Außenbereich. Es ist nicht vollkommen unüblich, auch mal eine in die Hauswand zu integrieren, aber Schendzielorz hat seine Wärmepumpe im Obergeschoss angebracht.

“Der Grund ist denkbar einfach: Die Pumpe sollte möglichst nah an der primären Verbrauchsquelle, der Dusche im Obergeschoss, stehen. So spart man sich die Umwälzpumpe.” 

Auch sonst findet man im Klimahaus keinen Leitungsweg, der weiter als 5,5 Meter von der Entnahmestelle entfernt ist. Die besondere Anbringung hat noch einen weiteren, positiven Nebeneffekt: Die Wärmepumpe kann im Sommer als Klimaanlage verwendet werden, denn sie kann die warme Luft aus dem Innenraum saugen und so für Kühlung sorgen.

  • Gemeinsam mit Bastian Schendzielorz haben wir eine Anlage geplant, die 45 % seines Energieverbrauchs deckt und seine Energiekosten auf 7 € im Monat reduziert.
  • Mit dem SOLARWATT Manager können Bastian und seine Frau ihren Stromverbrauch stets tagesaktuell der Wetterlage und den Bedürfnissen anpassen.
  • Der Stromspeicher sorgt dafür, dass auch bei schlechtem Wetter oder nachts noch saubere Energie genutzt werden kann.
  • Wärmepumpe und Infrarotheizung werden auch von sauberem Solarstrom betrieben.

Alles eine Frage des guten Willens und guter Planung.

Der junge Unternehmer hat noch viel vor. Er ist fest davon überzeugt, dass man beim Planen und Bauen eines Hauses den Grundstein für ein nachhaltiges Leben, fernab der gängigen Modelle, legen kann.

“Wenn alle so bauen würden, dann bräuchten wir uns nicht immer über dieses Thema Verkehr und alles Mögliche so viele Gedanken machen.“

Doch das ist keine einfache Aufgabe. Schließlich kommen beim Bau eines Hauses diverse Gewerke zusammen. Alle aufeinander abzustimmen, um die eigenen Energiesparziele zu erreichen, gehört nicht zu den Aufgaben, von denen Bauherren träumen. Gerade deswegen tüftelt Bastian Schendzielorz schon an Häusern herum, in denen all das bedacht wurde. Ganzheitlich denken für ein Leben mit sauberer Energie.

Uns musste Bastian Schendzielorz nicht lange von seiner Denkweise überzeugen. Unser Alltag wird durch immer mehr Gewohnheiten und Geräte bestimmt, die alle Energie verbrauchen. Im Gespräch wurde schnell das gemeinsame Ziele klar, die Kontrolle über den eigenen ökologischen Fußabdruck zu gewinnen. Schendzielorz’ Beitrag ist ein Klimahaus mit hervorragender Primärenergiebilanz, das auch noch hervorragend aussieht. 

“Wenn ich Menschen davon überzeugen kann, ein vollökologischen Nullenergiehaus zu bauen, dann hab ich denen halt bei ihrer persönlichen Bilanz schon weiter geholfen und damit eigentlich uns allen.”

Unser Beitrag ist saubere Energie für einen Alltag, der mit immer mehr Geräten auch immer mehr Energie benötigt.

Gemeinsam schaffen wir die Energiewende. Wann kommt Ihr Haus dazu?