Strom speichern
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Häufig gestellte Fragen
Die Netzladung wird zukünftig auch mit Battery flex AC-1 funktionieren. Wir gehen von einer Verfügbarkeit der Funktion in der zweiten Augusthälfte 2025 aus.
Über die Home app kann man dann mit der Funktion „Power Boost“ den Speicher aus dem Netz manuell laden.
Voraussetzungen:
- SOLARWATT Manager der Baureihen flex 1.0, flex 1.5 oder rail
- „home plus“ – Abonnement
- Smart meter
- Dynamischer Stromtarif
siehe dafür unsere Solarwatt – Empfehlung: https://www.solarwatt.de/strom/uebersicht-services/dynamischer-stromtarif
Gemäß unserer geltenden Garantiebedingungen für das Produkt bietet Ihnen Solarwatt auch für diese Erweiterungskomponente freiwillige Garantieleistungen an, die unabhängig von gesetzlichen Mängelrechten gelten.
Aktivieren Sie die Garantie hier: https://www.solarwatt.com/activation
Unsere Garantieleistungen gelten für Ihr Batteriesystem inklusive des Wechselrichters, wobei die Laufzeit der Garantie für das System mit der Erstinbetriebnahme startet. In unseren Garantiebedingungen ist geregelt, dass für zusätzliche Battery vision packs im Sinne dieser Systemgarantie der Start der Garantielaufzeit auf das Datum der Erstinbetriebnahme zurückdatiert wird (siehe B 3. der Garantiebed.). Die Erfassung des Datums der Inbetriebnahme der nachgerüsteten Battery vision packs dient dem vollständigen Verlauf Ihrer Anlage und kennzeichnet nicht den Garantiestart des nachgerüsteten Battery vision packs.
MyRerserve ist darauf ausgelegt über möglichst lange Zeit, ohne Einbußen in der Kapazität, Energie zu speichern und zur Verfügung zu stellen. Die Alterung von Lithium-Ionen-Zellen verläuft bei einem Ladezustand > 70% deutlich schneller als unterhalb 70%.
Aus diesem Grund lädt der MyReserve unter Umständen erst kurz vor Sonnenuntergang voll auf, damit der Speicher nur eine möglichst kurze Zeit voll aufgeladen ist. Der hierbei angewandte, selbstlernende Lade-Algorithmus kann die Batterielebensdauer um bis zu 25% erhöhen. Diese Ladestrategie kann nicht verändert werden. Hintergrund hierfür sind u. a. Sicherheitsüberlegungen.
Nein. Das System muss an das Stromnetz angeschlossen sein. Ein dauerhafter Inselbetrieb ist nicht zulässig.
Alle Vorgaben zum Montageort und Abständen für Battery vision und Inverter vision finden Sie in der Online Installationsanleitung:
Bei Batteriespeichern wird zwischen Brutto‑ und Netto‑SoC (State of Charge) unterschieden. Der Brutto‑SoC beschreibt die technisch mögliche Gesamtkapazität der Batterie. Der Netto‑SoC gibt hingegen den Energieanteil an, der dem Kunden im normalen Betrieb tatsächlich zur Verfügung steht. Solarwatt arbeitet bewusst mit der Netto‑Angabe, die auch im SOLARWATT Manager portal angezeigt wird. Grundlage dafür ist ein klar definierter Ladebereich, der systemseitig hinterlegt ist und bei Bedarf auch auf Geräteebene (Wechselrichter) nachvollzogen werden kann. Ein kleiner Teil der Kapazität bleibt dabei geschützt. Dieser Ansatz sorgt für einen besonders schonenden Betrieb, schützt die Batterie vor Überladung und Tiefentladung und stellt eine hohe Zuverlässigkeit sowie eine lange Lebensdauer sicher.
Auf Grund der elektrochemischen Eigenschaften kann eine Batterie an kalten Tagen weniger Energie abgeben und nur langsamer geladen werden. Dieses Verhalten ist typisch für alle Lithium-Ionen-Zellen, unabhängig vom Hersteller. Sie kennen es vielleicht schon vom Elektroauto, im Winter ist die Reichweite und Leistung geringer und vor dem Schnellladen wird die Batterie oft vorgewärmt. Ähnlich gilt: Wer seinen Heimspeicher nicht bei starker Kälte lädt, schützt die Zellen und sorgt für eine lange Lebensdauer.
Mit den unter diesem Link aufgezeigten Beschreibungen möchten wir Ihnen einen Einblick geben, wie wir dieses Verhalten bei der SOLARWATT Battery vision umgesetzt haben. Das produktspezifische Batteriemanagement spielt dabei eine wesentliche Rolle, dieses wird zudem ständig optimiert und verbessert, auch in Bezug auf das Lade- und Entladeverhalten.
Wenn Sie eine Battery flex DC mit Netzersatzbetriebsfunktion betreiben, dann empfiehlt sich die Einstellung eines backup – SoC von mindestens 10% (maximal 60%), um für solche Fälle vorbereitet zu sein. Je nachdem, wie lange nach dem fehlgeschlagenen automatischen Umschaltversuch der Neustart durchgeführt wird, kann man den Ladezustand der Batterie noch an den Performance-LEDs erkennen, ggf. hat sich die Battery flex DC aber auch schon automatisch abgeschaltet, um Verluste zu minimieren.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Prüfen Sie Ihren Haushalt, ob nicht dringend gebrauchte Geräte eingeschaltet oder in einer Steckdose eingesteckt vorhanden sind, die abgeschaltet werden können, um die Zuschaltung in den Netzersatzbetrieb zu erleichtern.
- Schalten Sie den DC-Schalter am Kontron-Wechselrichter von „1“ auf „0“
- Schalten Sie den Geräteschalter an der base DC (rechts unten hinter der Klappe) aus. Der Schalter ist dann bündig mit dem Schalterring.
- Warten Sie ca. 10 Sekunden und schalten den Geräteschalter an der base DC wieder an. Der Schalter ist dann eingedrückt und der Schalterring leuchtet grün.
- Schalten Sie den DC-Schalter am Kontron-Wechselrichter wieder von „0“ auf „1“ blaue und rote LEDs blinken.
- Das System aus Wechselrichter und Batterie startet neu, nach ca. 1 Minute wird die Zuschaltung versucht, man hört Relais am hy-switch schalten. Wenn der Versuch gelingt, ist der Netzersatzbetrieb hergestellt und die grüne LED am Wechselrichter blinkt langsam.
Sollte dieser Versuch erneut scheitern, kontrollieren Sie nochmals den Haushalt auf nicht notwendige Verbraucher. Sollten Sie mehrere Kühl- oder Gefrierschränke betreiben, kann es helfen, diese zunächst aus der Steckdose zu ziehen und nach erfolgter Umschaltung in den Netzersatzbetrieb einzeln und zeitversetzt wieder einzustecken.