Energiewende ohne zusätzliche Flächen: Solarstrom am Autobahnkreuz München-Ost

20.02.2026
210.000 kWh Solarstrom pro Jahr: erzeugt über einer Autobahnausfahrt. Seit Ende 2025 zeigt ein Pilotprojekt am Autobahnkreuz München-Ost, wie sich bestehende Infrastruktur effizient für die Energiewende nutzen lässt ohne neue Flächen zu versiegeln.
Mit PV-Modulen überdachte Autobahnausfahrt.

Stromerzeugung über bestehender Infrastruktur

Eine 35 Meter lange Ausfahrt wurde mit einer Photovoltaik-Überdachung ausgestattet. Die Anlage produziert jährlich rund 210.000 kWh sauberen Strom. Das ist genug, um etwa 70 Haushalte zu versorgen.

Das Projekt demonstriert, wie Verkehrsflächen durch intelligente Nachverdichtung doppelt genutzt werden können: für Mobilität und Energiegewinnung zugleich.

Robuste Technik für extreme Bedingungen

Zum Einsatz kommen SOLARWATT 36M Glas-Glas-Module, die speziell für hohe Belastungen ausgelegt sind.

Sie widerstehen:

  • Abgasen
  • Steinschlag
  • mechanischer Beanspruchung
  • Witterungseinflüssen

Damit beweist das Projekt, dass moderne Photovoltaik auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und langlebig arbeitet.

Nahaufnahme der bei der PV-Überdachung verbauten Module.
Autobahnüberdachung aus einer Frontalperspektive mit Blick auf die Autobahn.
Autobahnüberdachung während des Bauprozesses.
Eröffnungszeremonie des Pilotprojekts.

Sicherheit von Anfang an mitgedacht

Die transparenten Module sorgen für eine helle, offene Streckenführung ohne Tunneleffekt. Konstruktion und Montage wurden so geplant, dass die Sicherheit für Autofahrer jederzeit gewährleistet bleibt.

Fazit:

Das Pilotprojekt am Autobahnkreuz München-Ost zeigt, wie die Energiewende praktisch umgesetzt werden kann: effizient, flächenschonend und technisch durchdacht.