Wärmepumpe nachrüsten: Aus 1 kWh Strom über 4 kWh Wärme machen

06.11.2026
Sie haben Ihren Strom bereits in die eigene Hand genommen. Jetzt folgt die Wärme: Mit einer Wärmepumpe heizen Sie künftig mit Ihrem eigenen Solarstrom und machen sich unabhängig von Brennstoffpreisen.
Endkunde neben einer schwarzen Wärmepumpe

Es ist Anfang November, die kalten Tage sind da, und die Heizung springt wieder an. Auf dem Dach arbeitet Ihre PV-Anlage zuverlässig und hält Ihre Stromrechnung niedrig. Im Keller aber läuft weiterhin ein Brenner, der Öl oder Gas verbraucht.

Genau dort entscheidet sich, ob Ihre Energiekosten wirklich in Ihrer Hand liegen oder ob Sie in jeder Heizperiode aufs Neue auf die Preisentwicklung warten. 

Hinzu kommt:

Die Förderregeln für Wärmepumpen ändern sich, und wichtige Zuschüsse sinken ab Februar 2027 erneut. Wer jetzt plant, hat Zeit für eine saubere Auslegung und geht kein Risiko ein, unter Zeitdruck das Falsche zu kaufen. 

Mit Ihrem eigenen Solarstrom haben Sie bereits die Basis geschaffen. Eine Wärmepumpe macht daraus noch mehr: Sie nutzen Ihren Solarstrom auch fürs Heizen und reduzieren Ihre Abhängigkeit von Öl und Gas.

Die zentrale Frage lautet: Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem System, und lohnt sich der Schritt für Ihr Haus?

Wärmepumpen-Check starten

1 kWh Strom werden zu mehr als 4 kWh Wärme

1 kWh Strom werden zu mehr als 4 kWh Wärme

Eine Wärmepumpe verbraucht Strom und gewinnt daraus ein Vielfaches an Heizenergie, indem sie Wärme aus Umgebungsluft, Erdreich oder Grundwasser nutzt. Unter günstigen Bedingungen entstehen aus einer Kilowattstunde Strom mehr als vier Kilowattstunden Wärme. 

Dass sich eine Wärmepumpe nur im Neubau rechnet, ist ein weit verbreiteter Irrtum: Auch in vielen Bestandsgebäuden arbeitet sie wirtschaftlich, oft schon mit der vorhandenen Heizungsanlage. 

Wie hoch die Effizienz in Ihrem Haus konkret ausfällt, ermitteln unsere Experten vorab, damit Sie Ihre Entscheidung auf einer belastbaren Grundlage treffen.

Warum Anlagenbesitzer einen Vorsprung haben 

Sie haben die Basis bereits geschaffen – das spart Aufwand und Risiko. Ihre PV-Anlage liefert den Strom für die Wärmepumpe, und das Solarwatt-Energiemanagement koordiniert Erzeugung, Speicher und Verbraucher. 

Bestehende Komponenten bleiben in der Regel erhalten, ein Hardware-Tausch ist meist nicht nötig. Zudem betreut Sie ein Ansprechpartner für Ihr gesamtes System, sodass Sie sich nicht durch mehrere Anbieter koordinieren müssen.

Mehr Unabhängigkeit bei Heizkosten und Energiepreisen

Ein höherer Eigenverbrauch macht Sie unabhängiger von Gas-, Öl- und Strompreisen. Der SOLARWATT Manager steuert Ihre Wärmepumpe so, dass sie bevorzugt dann läuft, wenn Ihre PV-Anlage Überschuss produziert. 

Wenn Sie zusätzlich einen dynamischen Stromtarif nutzen, kann das System den Betrieb auch in Zeiten mit günstigen Netzpreisen legen. In der SOLARWATT Home app behalten Sie Verbrauch und Ersparnis jederzeit im Blick. 

Einmal sauber geplant, läuft das System über Jahre zuverlässig und ohne Nachsteuern.

Systemcheck: Passt Ihre Anlage zur Wärmepumpe?

Produktbild einer schwarzen Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe erhöht Ihren Strombedarf, vor allem in Herbst und Winter. Deshalb prüfen wir vorab, ob Ihre PV-Anlage und Ihr Speicher auf den künftigen Bedarf ausgelegt sind und ob sich ein dynamischer Stromtarif für Sie lohnt. 

Ebenso bewerten wir die Gebäudesituation, etwa Dämmung, Heizflächen und Vorlauftemperatur. Das Ergebnis ist eine fundierte Empfehlung statt eines Standardangebots.