Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Unter gebäudeintegrierter Photovoltaik (GIPV, englisch: BIPV, building integrated photovoltaics) versteht man die Integration von Solarmodulen in die Gebäudehülle, so als In-Dach-Module, Fassadenmodule oder anstelle eines Daches von Häusern, auf Carports oder Terrassen.

Ein wichtiger Vorteil gebäudeintegrierter Photovoltaik im Vergleich zu herkömmlichen PV-Anlagen ist die Kostenersparnis im Bau: Die Module ersetzen die herkömmlichen Baustoffe wie Dachziegel oder Verkleidungsmaterialien. Nach Fertigstellung tragen z.B. vorgehängte Fassadenmodule zur Kühlung eines Gebäudes bei, teiltransparente Module auf einem Carport ermöglichen den Verzicht auf eine zusätzliche Beleuchtung.

Da die PV-Module Teil der Gebäudehülle sind, spielt bei ihrem Einsatz die Ästhetik eine besondere Rolle. Als ansprechende Gestaltungselemente werten unsere Module den Gesamteindruck des Bauwerkes auf und liefern zusätzlich kostenlosen Solarstrom.

Erhöhte Anforderungen an gebäudeintegrierte Module

Gebäudeintegrierte Solarmodule benötigen spezifische Montagesysteme, die sich von den Standard-Gestellen unterscheiden; für In-Dach-Module wie EasyIn kommt eine verstärkte Dachlattung zum Einsatz. Auch die Module selbst müssen robuster gebaut sein, um Gefahren des Glasbaus zu minimieren. So dürfen sie bei einer Beschädigung nicht in ihre Einzelteile zerfallen und herabstürzen.

Gebäudeintegrierte Photovoltaik, die über Kopf eingesetzt werden soll, benötigt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ). Unser Module Vision 60M construct und 36M glass können die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) vergebene Zulassung vorweisen und lassen sich somit für vielfältigste Bauvorhaben einsetzen. Das Vision 60M construct ist derzeit das einzige gerahmte Standardmodul mit dieser Zulassung auf dem Markt.

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