Photovoltaikanlage Kosten - So rechnet sich Ihre Anlage

Folgende Argumente werden häufig mit Photovoltaikanlagen in Verbindung gebracht:

Sie wären:

  • zu teuer,
  • erwirtschaften eine zu geringe Rendite,
  • werden zu wenig vom Staat gefördert,
  • haben niedrige Wirkungsgrade,
  • nutzen eine nicht ausgereifte Technologie.

Kosten, Renditen, Finanzierungen und Photovoltaik Förderung

Vor allem die Rentabilität wird in Zweifel gezogen. Dabei lassen sich Photovoltaik (PV) Anlagen durchaus rentabel betreiben: Laut einer Studie liegt die Rendite bei einem Eigenverbrauch von 15 % bei rund 2,9 %. PV Anlagen werden somit zu Geldanlagemodellen, mit denen zudem Wertsteigerungen der Immobilien angestrebt werden.

Die weiteren Bedenken gegenüber Solaranlagen lassen sich durch die Produktmerkmale der SOLARWATT Komplettpaketen ausräumen.

Mit Preisen von 9.299 €* für das Warmwasser-Komplettpaket Heat und 10.749 €* für das Stromspeicher-Komplettpaket Store erhalten Sie die PV Anlage Ihrer Wahl zum kleinen Preis - mit der gewohnten Premiumqualität von SOLARWATT.

PV Anlagen sinnvoll finanzieren

Zur Sicherung der Rendite muss die Finanzierung stimmen. Noch vor dem Kauf einer Anlage müssen deshalb die Kosten mittels Finanzierung oder möglichen Förderungen geklärt werden.

Finanzierung im Vorfeld abklären

Zur Finanzierung einer Photovoltaikanlage stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen: Eigenkapital, ein Bankkredit oder eine Förderung für Photovoltaik können genutzt werden. Wer sich für einen Solarkredit entscheidet, sollte die Konditionen der einzelnen Banken miteinander vergleichen und das passende Angebot auswählen. Zu bedenken sind u.a.:

  • Laufzeit
  • Zinsbindung
  • Rückzahlungsmodalitäten.

Anbieter von Photovoltaikkrediten sind z.B. die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die Umweltbank und Schwäbisch-Hall. Aber auch regionale Sparkassen und Bausparkassen bieten inzwischen Solarkredite an. Aufgrund der Fülle der Angebote und der wechselnden Konditionen sollten Sie sich bei Interesse mit Blick auf die Solaranlage Kosten umfassend beraten lassen.
Bitte bedenken Sie: Die auf Solaranlagen entfallende Mehrwertsteuer ist bei fast allen Kreditinstituten nicht durch einen Solarkredit abgedeckt. Die Kreditsumme bezieht sich lediglich auf die Kosten der Photovoltaikanlage (Nettoinvestitionskosten) exkl. Montagekosten - Sie sollten demnach 20 % mehr Kapital einplanen.

Fördermöglichkeiten abwägen

Die bekannteste Photovoltaik Förderung ist die Einspeisevergütung, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt wird und den Betrag bezeichnet, den die Netzbetreiber den Betreibern von Photovoltaikanlagen zahlen, wenn diese den Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Neben Banken gewähren auch der Bund und Kommunen Förderungen für PV. Je nach Situation, Anlage und veranschlagten Photovoltaik Kosten können sich Interessenten zinsverbilligte Kredite, Zuschüsse oder steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für den Neubau oder den Ausbau der Anlage sichern.

Übersicht der Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

Eine umfassende Übersicht der aktuellen Photovoltaik Förderungen finden Sie hier.

Mit der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Umwelt und Wirtschaft können Sie sich einen Überblick über passende Förderungen für Ihre Photovoltaikanlage verschaffen.

Erträge und Photovoltaik Kosten - Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage

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Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit müssen sowohl die Investitionskosten als auch die Erträge berücksichtigt werden. Wir stellen Ihnen eine Beispielrechnung mit dem SOLARWATT Komplettsystem Store vor, anhand derer Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer eigenen PV Anlage nachvollziehen können.

Die Solaranlage Kosten für das Komplettsystem Store liegen bei 10.749 € inkl. 19 % MwSt. und Montagekosten, die in dem Beispiel mit 1.000 € angesetzt werden. Die gesamten Solaranlage Kosten liegen demnach bei ca. 11.700 €.

Mit dem SOLARWATT Komplettsystem werden rund 3.100 kWh Solarstrom im Jahr erzeugt. Der Eigenverbrauch liegt bei ungefähr 80 % - das entspricht ca. 2.480 kWh pro Jahr. Der durchschnittliche Strompreis liegt bei ungefähr 28 ct/kWh. Der Eigenverbrauch ermöglicht eine Ersparnis von rund 700 €, da die Strommenge nicht vom Stromversorger eingekauft werden muss.

Die restlichen 20 % Solarstrom werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Einspeisevergütung bringt einen Ertrag von ca. 76 €. Der Reinertrag der Anlage (abzüglich 1,5 % Wartungskosten) liegt bei rund 760 €. Die Beispielanlage amortisiert sich nach ungefähr 15 Jahren.

Ihre Ersparnis auf einen Blick

Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt fallen im Jahr Stromkosten in Höhe von ca. 1.260 € an. Mit der Solaranlage zahlen Sie für Strom nur noch ungefähr 250 €. Sie sparen demnach rund 1.000 € pro Jahr für Strom.

Für wen lohnt sich eine Photovoltaik Anlage

PV Anlagen sind grundsätzlich eine lohnende Investition für Sie, wenn Sie Ihre Stromkosten dauerhaft senken wollen, Unabhängigkeit von Ihrem Energieversorger anstreben, Ihnen der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, Sie nach einer lohnenswerten Geldanlage suchen und/oder eine Wertsteigerung für Ihre Immobilie erreichen wollen.

Entscheidend beim Betrieb einer eigenen Anlage ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch, da die Einspeisevergütung weniger als die Hälfte des aktuellen Strompreises beträgt.

Grundsätzlich gilt: Photovoltaikanlagen bringen eine vergleichsweise gute Rendite, sind also attraktive Geldanlagen. Faktoren wie die notwendige Anlagengröße und -ausstattung, Solaranlage Kosten oder die Finanzierung geben zusätzlich Aufschluss. Dennoch kann die Frage, ob sich eine PV Anlage für Sie lohnt, nur individuell beantwortet werden.

Gleich über die Kosten einer Anlage informieren

Erfolgreiche Rendite mit Photovoltaikanlagen? - Was ist dran?

Entgegen der Annahme, Renditen bei Solaranlagen seien niedrig, können Betreiber von privaten PV Anlagen bis zu 10 kWp mit Renditen wie vor fünf Jahren rechnen. Dabei gilt, je höher der Eigenverbrauch ist, desto höher fällt die zu erwartende Rendite aus. Bereits bei einem geringen Eigenverbrauchsanteil von 5 % ist eine Rendite von ca. 0,9 % möglich. 15 % Eigenverbrauch können bis zu 2,9 % Rendite bringen, bei einem Eigenverbrauchsanteil von 30 % sind bis zu 5,5 % Rendite erreichbar.

Der Alltag mit einer Solaranlage: Was ist zu beachten?

Hat die Photovoltaikanlage ihren Betrieb aufgenommen, stellen sich verschiedene Fragen: Wer kümmert sich um die Wartung, welche Intervalle sind ratsam und wie läuft die Abrechnung mit dem Netzbetreiber für den eingespeisten Strom?

Für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz müssen Sie einen Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber abschließen, der auch mit Ihnen die Photovoltaik Vergütung abrechnet. Absprachen mit dem Netzbetreiber bzgl. der genauen Abrechnung sind möglich. Klären Sie bitte auch, was mit Ihrem Solarstrom passiert, wenn das Stromnetz überlastet ist.

In Bezug auf regelmäßige Wartungen empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrags, idealerweise mit dem Fachpartner, der die Anlage bei Ihnen installiert (hat). Dieser kennt die Anlage am besten und kann eventuelle Störungen schnellstmöglich beheben. Regelmäßige Kontrollen werden ebenfalls in dem Vertrag geregelt, so dass Verschleiß oder Materialermüdung schneller bemerkt werden.

Der SOLARWATT KomplettSchutz versichert alle Komponenten Ihrer SOLARWATT Solaranlage über einen Zeitraum von 5 Jahren gegen Diebstahl und Witterungseinflüsse sowie gegen Ertragseinbußen oder -ausfall im Schadenfall. Sie bekommen den KomplettSchutz automatisch zu Ihrer SOLARWATT Anlage und müssen diesen lediglich über ein Onlineportal aktivieren. Nach Ablauf der 5 Jahre ist eine Verlängerung um weitere 5 Jahre möglich. Dank des umfassenden Service müssen Sie sich um eine Versicherung für Ihre Anlage nicht bemühen.

Fazit

Entgegen der hinlänglichen Meinung sind PV-Anlagen als Geldanlagemodelle durchaus interessant. Vergleichsweise niedrige Photovoltaikanlagen Kosten und ein möglichst hoher Eigenverbrauch sorgen für eine dauerhafte Senkung der Stromkosten. Haben Sie noch Fragen, dann wenden Sie sich bitte einfach an uns. Gern helfen wir Ihnen weiter.

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