Photovoltaik Förderung im Überblick

Für die Installation von Photovoltaikanlagen auf Privathäusern stehen verschiedene Förderungen von Bund und Ländern zur Verfügung, die von der Einspeisevergütung bis zu Zuschüssen von Energieversorgern reichen. Wir stellen Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Programme zur Photovoltaik Förderung zusammen.

Die richtige Photovoltaik Förderung finden - Darauf kommt es an

Bei der Suche nach einer geeigneten Förderung für Photovoltaik sind folgende Punkte zu beachten:

  • Soll eine neue PV Anlage installiert oder eine bestehende erweitert werden?
  • Wird die Anlage auf einem Firmengebäude oder Privathaus installiert? Die Auflistung beinhaltet Förderungen, die für private Betreiber von Photovoltaikanlagen bis 10 kWp nutzbar sind.
  • Welcher Anlagentyp soll installiert werden/wurde bereits installiert?

Je nach Anlagentyp, Neuinstallation oder Erweiterung und Haustyp unterschieden sich die angebotenen Förderungen für Photovoltaik.

Einspeisevergütung 2017

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Die bekannteste Photovoltaik Förderung ist die Einspeisevergütung, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz  (EEG) geregelt wird und den Betrag bezeichnet, den die Netzbetreiber den Betreibern von Photovoltaikanlagen zahlen, wenn diese den Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Die Einspeisevergütung wird als fester Vergütungssatz, abhängig von dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, für einen Zeitraum von 20 Jahren gezahlt. Das heißt, wurde eine Photovoltaikanlage Anfang 2017 in Betrieb genommen, erhält der Betreiber bis Anfang 2037 eine Vergütung in Höhe von 12,30 ct/kWh.

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Entwicklung der Einspeisevergütung seit August 2014

Eigenverbrauch als indirekte Einnahmequelle

Da der Strompreis mit derzeit ca. 29 ct/kWh im Vergleich zur Einspeisevergütung mehr als doppelt so hoch ist, lohnt sich ein möglichst hoher Eigenverbrauch des selbsterzeugten Solarstroms. Je mehr Solarstrom selbst verbraucht wird, desto weniger Netzstrom wird benötigt. Dadurch sinken die Energiekosten und die Anlagenbetreiber sparen deutlich. Vor allem bei Kleinanlagen bis zu 10 kWp ist eine hohe Eigenverbrauchsquote interessant - der Eigenverbrauch wurde bislang nicht mit weiteren finanziellen Abgaben belegt. 

Photovoltaik Förderung durch die KfW Bank

Um eine PV Anlage durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern zu lassen, muss die Anlage die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erfüllen. SOLARWATT arbeitet deshalb ausschließlich mit ausgewählten und qualifizierten Installateuren zusammen. Bei der Suche nach einem Fachpartner in Ihrer Nähe helfen wir Ihnen gern weiter.

Die KfW-Bank hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen das Programm Erneuerbare Energie - Standard - Photovoltaik (274) aufgelegt. Damit werden neben dem Anlagenkauf auch die Installationskosten und die Erweiterung von bestehenden Anlagen gefördert - das Programm gilt somit für Neu- und Bestandsanlagen. Ebenfalls förderfähig sind Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen, auch im Rahmen einer Nachrüstung. Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein Teil des Solarstroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden muss. Das Programm richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen. 
Mit der Bank können Laufzeiten von 5, 10 oder 20 Jahren vereinbart werden, die genauen Konditionen orientieren sich an der Bonität der Antragsteller für deren Ermittlung die Hausbank zuständig ist. Mit dieser wird ebenfalls der Kredit abgeschlossen.

Förderung von Photovoltaik durch Bundesländer

Neben der Bundesregierung bieten auch einige Bundesländer Förderprogramme für

Photovoltaikanlagen an. Zu den möglichen Förderungen gehören Zuschüsse, Anschaffungshilfen, Übernahme von Erstberatungskosten und zinsverbilligten Darlehen.

Weitere regionale Förderprogramme

Betreiber privater Photovoltaikanlagen können zudem von regionalen Förderprogrammen profitieren. U.a. fördern die Städte Prenzlau und Burghausen die Anschaffung von Solaranlagen durch ihre Einwohner; Burghausen beteiligt sich mit 500 Euro an den Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme. 
Da bei Programmen zur Photovoltaik Förderung eine große Fluktuation herrscht, empfiehlt sich für Interessenten vor der Anschaffung immer ein Blick in die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie in die Datenbank des BINE Informationsdienstes

Indirekte Förderung durch steuerliche Abschreibung

Betreiber privater Photovoltaikanlagen können die Kosten für Anschaffung, Wartung und Reparatur von PV Anlagen sowie Kosten die sich aus der Installation ergeben (z.B. notwendige Dachumbauten) und Betriebskosten steuerlich geltend machen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Einspeisevergütung und Eigenbedarf bzw. Eigenverbrauch werden als Einnahmen verbucht und besteuert
  • Übersteigen die jährlichen Einnahmen eine Grenze von 17.500 Euro, müssen die Betreiber von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen und Umsatzsteuer zahlen

Neben Banken gewähren auch der Bund und Kommunen Förderungen für PV. Je nach Situation, Anlage und veranschlagten Photovoltaik Kosten können sich Interessenten zinsverbilligte Kredite, Zuschüsse oder steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für den Neubau oder den Ausbau von der Photovoltaikanlage sichern. 

Weitere Steuertipps stellt der Bund der Energieverbraucher zur Verfügung.

Übersicht der Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

Eine umfassende Übersicht der aktuellen Photovoltaik Förderungen finden Sie hier!

Photovoltaikförderung in Österreich 

Bei der Installation von Photovoltaikanlagen und der Nachrüstung von Batteriespeichern können auch Österreicher jetzt richtig sparen. Grund ist ein bundesweites Förderprogramm, das den Ausbau des Solarsektors in Österreich ab 2018 ankurbeln soll. Zuwachsraten von 25 % werden erwartet.

Für 2018 und 2019 umfassen die Fördermittel für den Photovoltaikbereich insgesamt 30 Mio. Euro.

Gefördert werden neben Photovoltaik-Anlagen auch Stromspeicher. Einzige Bedingung: Ein Jahr nach Bewilligung müssen die Anlagen in Betrieb gehen. So tun Sie nicht nur Gutes für die Umwelt, mit unseren prämierten und qualitativ hochwertigen Produkten sparen Sie kräftig.  

Neu ist auch, dass Solar-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern gefördert werden. Dies soll vor allem im urbanen Raum den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben.

Bis zu 500 Euro pro kWh gibt es an Zuschüssen für Heimspeicher. Insgesamt gelten Speicher mit einer Kapazität bis zu 10 kWh als förderfähig. PV-Anlagen bis einschließlich 100 kWp werden mit 250 Euro pro kWp und bis 500 kWp noch mit 200 Euro unterstützt. Dabei ist der Zuschuss auf maximal 30 % der Anschaffungskosten bei PV-Anlagen und 45 % bei Batteriespeichern begrenzt.

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Ihre Vorteile im Überblick:

  •  Staatliche Zuschüsse bis zu 500 Euro pro kWh
  • Bis zu 45 % der Anschaffungskosten einsparen
  • Mit Stromspeichern den Eigenverbrauch erhöhen - Solarstrom auch abends und nachts nutzen
  • Umwelt-Plus: Verbesserung des eigenen CO2-Fußabdrucks
  • Förderung von Photovoltaik jetzt auch in Mehrparteienhäusern

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