Die Sonnenanleihe I

Informationen für Anleiheinhaber (WKN: A1EWPU)

Bitte beachten:
Die Börsennotierung der Anleihe wurde zum 9. November 2012 gekündigt. Das bedeutet, dass die Anleihe ab dem 10. November 2012 nicht mehr an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse handelbar sein wird.

Die Befriedigungsquote („Planquote“) für nicht-nachrangige, unbesicherte Gläubiger – zu denen auch die Anleihegläubiger zählen – wird gemäß dem am 11. September 2012 von der Gläubigerversammlung angenommenen und gerichtlich bestätigten Insolvenzplan zufolge 16 Prozent betragen. Die Zahlung der Planquote wird voraussichtlich im November beziehungsweise Dezember 2012 erfolgen. Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Forderungen zur Insolvenztabelle angemeldet und festgestellt wurden und dass die jeweiligen Anleihegläubiger eine Erklärung gegenüber ihrer Depotbank abgeben, dass ihre jeweiligen Teilschuldverschreibungen in eine neue Wertpapierkennnummer umgebucht werden. Das Formular zur Umbuchung in eine neue Wertpapierkennnummer wurde an die Anleihegläubiger Mitte Oktober 2012 versandt. Im Februar 2015 könnte aus der dann möglichen Auflösung von Rückstellungen in Höhe von bis zu 1,5 Mio. Euro – verteilt auf alle anspruchsberechtigten nicht-nachrangigen, unbesicherten Insolvenzgläubiger – eine zweite Zahlung erfolgen, falls die in Rede stehenden Rückstellungen per 31. Dezember 2014 aufgelöst werden können („Besserungsquote“). Alle Ansprüche, die sich aus der Anleihe ergeben, sind mit der Zahlung der Planquote und ggf. der Besserungsquote abgegolten.

Was bedeutet die Entscheidung der Gläubigerversammlung vom 11. September, die für den Insolvenzplan gestimmt hat, für die Anleihen-Inhaber der SOLARWATT GmbH?

Die Inhaber von Teilschuldverschreibungen sind nicht-nachrangige, unbesicherte Gläubiger im insolvenzrechtlichen Verfahren. Die Befriedigungsquote („Planquote“) der nicht-nachrangigen, unbesicherten Gläubigeransprüche wird dem Restrukturierungsplan zufolge 16 Prozent betragen. Zu dieser Gläubigergruppe gehören auch die Anleihegläubiger. Die Zahlung der Planquote wird voraussichtlich im November beziehungsweise Dezember 2012 erfolgen. Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Forderungen zur Insolvenztabelle angemeldet und festgestellt wurden und dass die jeweiligen Anleihegläubiger eine Erklärung gegenüber ihrer Depotbank abgeben, dass ihre jeweiligen Teilschuldverschreibungen in eine neue Wertpapierkennnummer umgebucht werden. Das Formular zur Umbuchung in eine neue Wertpapierkennnummer wurde an die Anleihegläubiger Mitte Oktober 2012 versandt.

Im Februar 2015 könnte aus der dann möglichen Auflösung von Rückstellungen eine zweite Zahlung in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro – verteilt auf alle anspruchsberechtigten nicht-nachrangigen Insolvenzgläubiger – erfolgen, falls die in Rede stehenden Rückstellungen per 31. Dezember 2014 aufgelöst werden können.

Bezieht sich die Quote nur auf den Nennwert der Anleihe oder auch auf die bis 1. August 2012 aufgelaufenen Zinsen?

Die Anleihegläubiger erhalten nach dem Restrukturierungsplan eine Mindestquote von 16 Prozent auf den Nennwert der Anleihe sowie die gleiche Mindestquote auf die bis zur Verfahrenseröffnung (1. August 2012) aufgelaufenen Zinsen in Höhe von EUR 52,40 je Teilschuldverschreibung im Nennwert von EUR 1.000,00 (Zeitraum 1. November 2011 bis 1. August 2012). Die Auszahlung der Planquote wird voraussichtlich im November beziehungsweise Dezember 2012 erfolgen. Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Forderungen fristgermäß zur Insolvenztabelle angemeldet und festgestellt wurden.

Eine Geltendmachung ist nicht mehr möglich. Die Frist für die Anmeldung ist bereits abgelaufen.

Gibt es noch eine weitere Gläubigerversammlung oder einen weiteren Abstimmungstermin?

Nein. Über die Anleihegläubigerversammlung am 27. August 2012 (Entscheidung über gemeinsamen Vertreter) und die Gläubigerversammlung am 11. September 2012 hinaus wird es keine weiteren Versammlungstermine für die Gläubiger geben.

Können die Anleihegläubiger auch jetzt noch ihre Stimme für oder gegen den Insolvenzplan abgeben?

Nein. Die Abstimmung über den Insolvenzplan erfolgte am 11. September 2012. Abstimmungsberechtigt waren alle Gläubiger, deren Forderungen bis zur Versammlung angemeldet und festgestellt wurden.

Was passiert mit der Anleihe, wenn die Quote ausgezahlt wurde? Werden die Zinszahlungen im November erbracht? Wird es noch eine Zahlung des Nennwerts im Jahr 2015 geben?

Alle Ansprüche, die sich aus der Anleihe ergeben, sind mit der Quote abgegolten. Die Börsennotierung der Anleihe wurde zum 9. November 2012 gekündigt. Das bedeutet, dass die Anleihe ab dem 10. November 2012 nicht mehr an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse handelbar sein wird. Es erfolgen keine Zahlungen an die Anleihegläubiger über die Quote hinaus.

Bekommen die Anleihegläubiger, die gegen den Insolvenzplan gestimmt haben, den Nennwert ausgezahlt oder ist eine Umwandlung in Gesellschafteranteile möglich?

Nein. Der auf der Gläubigerversammlung am 11. September 2012 beschlossene Insolvenzplan gilt verbindlich für alle Anleihegläubiger. Es bekommen alle Anleihegläubiger die gleiche Planquote sowie ggf. eine Besserungsquote im Jahr 2015.

Als nachgewiesener Gläubiger können Sie den vollständigen Restrukturierungsplan beim Amtsgericht Dresden anfordern. Darüber hinaus steht Ihnen hier eine Zusammenfassung des Restrukturierungsplans zur Verfügung: Download (PDF, 71 kB)

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns über die hier bereitgestellten Informationen und den Restrukturierungsplan hinaus nicht äußern.